Review

Nicht meine Sorte von Komödie. Ich werde auch nie die US-Amerikaner mit ihrer regelrechten Besessenheit von der italienischen Mafia nachvollziehen können. Matthew Broderick legt hier nur einen Bruchteil seiner Energie an den Tag, die er als Ferris Bueller offenbarte, was aber dem lahmen Drehbuch geschuldet ist. Und Marlon Brando verletzt beinahe Copyrights, indem er wieder in eine seiner bekanntesten Rollen schlüpft, nämlich die des alten, müden, aber von allen respektierten Paten, als würde er besseren Zeiten (in seiner Karriere) nachtrauern. Überhaupt wäre der ganze Film wohl lieber so wie DER PATE I & II, anstatt nur eine Liebeserklärung an diese zu sein und sich mit fremden Federn in Form von Zitaten zu schmücken. Schon ironisch, dass ein gealterter Brando so ausschaut wie ein Dick Smith in viele Jahre zuvor zurechtgeschminkt hat. Der Waran ist noch ganz drollig, ansonsten gibt's hier nichts zu sehen.

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