Der Inhalt:
Frank ist Chauffeur einer Familie, ist sehr pflichtbewusst und teilt alles in einfachen Regeln auf. Dies sind Auswirkungen aus seinem vormaligen Agentenleben. Doch er möchte in Ruhe leben, seinem Job nachgehen und fertig. Zwar fühlt Frank einen innerlichen Bezug zu Audrey Billings, seiner Chefin, die auch ihn sehr anziehend, aber nicht nur sein Leben sondern auch all seine Gefühle hat er im Griff.
Der kleine Sohn der Familie wird im Auftrag eines Drogenbosses entführt und man spritzt ihm ein tödliches Virus. Warum ausgerechnet dieser kleine Junge? Weil sein Vater einer der führenden Ermittler gegen die Drogenkriminalität ist und er durch das Virus „unschädlich“ gemacht werden soll.
Frank entschließt sich den kleinen Jungen zu finden und seinen Eltern wieder zurück zu bringen. Doch das wird turbulent, wie man schon ahnen kann.
Das Wichtigste:
Vor dem Ansehen sollte jeder sich im Klaren sein, dass der Film nicht um einen engen Realitätsbezug bemüht ist.
Schon in Transporter 1 (den ich mir vorher neulich noch im TV ansah) wurde das Augenzwinkern deutlich. (Gibt für mich nichts Schlimmeres, wenn ein Action Film auch noch ernst genommen werden möchte).
Da verzeiht man gerne diese Szene mit einem Betrunkenen, der gerade einen spezial stunt sah und dann doch lieber die Flasche wegstellt, weil er wohl wahrlich genug getrunken hat. Es ist nahezu zum Totlachen, wenn derartige Szenen auftauchen.
Die Stunts sind halsbrecherisch wie im ersten, Explosionen, rasante Fahrten etc pp. Richtig fett sind die Kampfszenen!
Corey Yuen war bereits bei Teil 1 für die Kampfszenen verantwortlich und brillierte in Teil 2 ein weiteres Mal.
Schöne Aufstellungen, coole Sprünge und massig viele Stunts. Die ausgefeilte Koordination der Kampfhandlungen wird durch gute Kameraführung ergänzt.
Zur Besetzung:
Jason Statham, zum wiederholten Mal sehr überzeugend
Alessandro Gassmann, gute Wahl als Bösewicht
Amber Valletta, verdammt gute Ausstrahlung
Kate Nauta, wow die kühle Blonde stellt die verboten Frucht dar, wortkarge Rolle, gute Bilder
François Berléand, den Mann kennt jeder aus dem ersten Teil
Keith David, gerade noch in Mr & Ms Smith gesehen, guter Mann
Dieser Film ist definitiv für Leute, die ihren Spass im Kino wollen, Action mögen, irrwitzige Situationen lieben und nicht auf eine tiefsinnige Story warten.
Einer von dieser Gruppe bin ich – und hatte monstermässig Spass.
9 von 10 Punkten