Fortsetzung des 2002er-Hits, wieder mit Jason Statham in der Hauptrolle.
Story:
Frank Martin (Jason Statham) a.k.a. "The Transporter" ist wieder zurück. Sein neuer Auftrag beginnt ziemlich harmlos. Einen Monat lang soll der den kleinen Jack Billings täglich zur Schule bringen und wieder abholen. Bei einem Artzbesuch kommt es dann jedoch zu einem Zwischenfall: ein Drogenkartell überfällt die Praxis, erschießt die Ärzte und kidnappt Jack. Er wird mit einem tödlichen Virus infiziert, dass sich über die Luft überträgt und jeden umbringt, der mit ihm in Kontakt tritt. Jetzt ist es an Frank, das Gegenmittel zu besorgen, Jack zu befreien und das Virus rechtzeitig aufzuhalten.
Der zweite Einsatz des Transporters unterscheidet sich nicht großartig vom Ersten, sprich Verfolgungsjagden, Schießereien und Martial Arts - alles ist vorhanden und gibt sich die Klinke in die Hand in den 80 Minuten. Aufgrund der Freigabe ab 12 kommen die Schusswechsel aber wenig blutig daher als im Vorgänger und die Stunts sind noch übertriebender.
Und genau da liegt auch der keine Schwachpunkt des Films: Was hier an Stunts geboten wird, setzt sich teilweise über sämtliche Gesetze der Physik hinweg, weswegen sehr häufig CGI zum Einsatz kommt. Und das sieht man leider oft sehr deutlich und nimmt dem Film etwas von seiner Glaubwürdigkeit. Bestes Beispiel ist die Außenansicht des abstürzenden Flugzeuges, dem man die digitale Herkunft auf den ersten Blick ansieht. Man könnte glatt meinen, es handelt sich um ein Modell aus dem Flight Simulator, so künstlich wie es aussieht.
Die Kampfszenen sind auch noch vorhanden, fallen aber im Vergleich zum Vorgänger kürzer aus und sind auch weniger brutal. Vielleicht hätte man sich doch für eine 16er Freigabe entscheiden sollen, um die Kämpfe ansprechender umsetzen so können. Mal sehen, was die DVD-Veröffentlichung in dieser Hinsicht bringt. Die schauspielerischen Leistungen gehen in Ordnung und auch die Musik macht Laune, manchmal Rock, manchmal Pop, eine gute Mischung, die den Film an den richtigen Stellen begleitet.
Fazit: Frank Martin's zweiter Einsatz fällt kurzweilig und unterhaltsam aus, muss aber wegen übertriebenen Einsatz von (teils sehr billig aussehenden) CGI-Effekten und der etwas zu mainstreamlastigen Ausrichtung zwei Punkte Abzug in Kauf nehmen. Dennoch sehr empfehlenswert.
8 von 10 Punkten