Der Film bietet eigentlich nichts Neues. Am Anfang werden die Fähigkeiten des Protagonisten präsentiert, mit denen er versucht und natürlich auch schafft die Welt zu retten. Die Story ist auch extrem dünn, die jeder Action-Film enthält, wenn er mit keinen weiteren Mitteln beim Publikum punkten kann, außer von Actionszenen und Spezialeffekten, die von der eigentlichen Handlung abschweifen. Transporter 2 kann man zu Recht zu solchen Filmen zählen, denn es werden ganz klar diverse Kampfszenen, Verfolgungsjagden und SFX weit in den Vordergrund gestellt. Außerdem hat man das Gefühl, dass der Film in einer Parallelwelt spielt, in der andere Physikgesetze gelten. Diejenigen, die den Film gesehen haben, wissen wovon ich spreche. Der zweite Teil wirkt im Gegensatz zum Ersten weniger ernster und qualitativ schwächer. Er ist aber trotzdem unterhaltsam. Ganz wichtig ist es, das Hirn vor dem Gucken auszuschalten und am besten gar nicht das Geschehene während des Films zu verarbeiten. Ich selbst habe mich auf die Fortsetzung sehr gefreut, da mir der erste Teil gut gefallen hat. Was die Unterhaltung angeht, so wurde ich kaum enttäuscht, denn man wird durch die Schnelligkeit des Geschehens an den Bildschirm gebunden. Nur, als ich dann über den Film nachgedacht habe und ihn mit dem Ersten verglich, war ich enttäuscht. Somit wurde ich von der Qualität enttäuscht.
Wer den Film sehen möchte, dem würde ich die verlängerte Version raten anzuschauen, die bis jetzt noch nicht in Deutschland erschienen ist. Sie rettet den Film zwar nicht, enthält aber ein paar nette Szenen, die das Ganze abrunden. So wurden z.B. die Szenen bei Kämpfen zwischen dem Transporter und seinen Gegnern, die für die Kinoversion geschnitten wurden, wieder eingefügt.
Fazit:
Ein typischer Actionfilm mit viel Schlägereien und Spezialeffekten und einer übertriebenen Handlung. Unterhaltungswert ist da, ist aber von der schlechten inhaltlichen Qualität geprägt.
Trotzdem noch 7,5/10 Punkten