Review
von Vril-Mann
Der bereits aus dem ersten Teil bekannte Kurier Frank Martin folgt seinem harmlos erscheinenden Auftrag, den kleinen Sohn eines reichen Ehepaares zur Schule und wieder zurück zu fahren. Als er ihn jedoch eines Morgens zum Arzt fährt, injizieren Drogenhändler dem Jungen einen Virus, der tödlich wirkt, wenn nicht rechtzeitig das Gegenmittel verabreicht wird. Der Virus ist stark ansteckend und soll dem Vater des Jungen, welcher eine wichtige Person im Bereich der Drogenfahndung ist, zum Verhängnis werden.
Ein in den Actionszenen nahezu perfekter Film, der aber vor allem von der Atmosphäre her nicht an den Vorgänger anknüpfen kann. Das einfallslose Drehbuch und der leicht missglückte dramaturgische Aufbau sorgen dafür, dass zwischen den Kampfszenen manchmal Langeweile aufzukommen droht. Statham kommt aber wieder ähnlich charismatisch rüber wie im ersten Teil und sowohl die Verfolgungsjagden als auch die Martial-Arts-Choreographien rauben einem den Atem. Der Film ist allerdings als reiner Unterhaltungsfilm ohne jeden höheren Anspruch zu sehen, da die komplette Handlung und besonders die Actionszenen völlig unrealistisch und übertrieben anmuten.
Unterm Strich also ein auf Grund der beeindruckenden Actionszenen durchaus akzeptabler Film, der im Gegensatz zu seinem Vorgänger sonst nicht mehr viel zu bieten hat.