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The Hidden II dürfte bis heute immer noch den absoluten Bodensatz im Alien-Horror Genre darstellen, aber Paul Matthews peinlich mieser Totalausfall Breeders ist ganz weit unten mit dabei.

Schon der gammelige Opener lässt Schlimmes befürchten, sieht das doch alles so aus wie das Intro eines PS1-Spiels. Was folgt ist dann aber noch viel viel schlimmer als die 2 Minuten Müll am Anfang.

Vor irgendeiner Mädchenuni kracht ein Meteorit in den Boden. An "Bord" des Steins sind die titelgebende Bestie aus dem All und ein Mädel ohne Namen, dafür aber mit engem Ganzkörper-Latexfummel und durch den Aufprall halb zermatscher Fresse. Der Zusammenhang von Two Face und dem Gummialien wird zwar nie so ganz klar, aber irgendwie trägt sie wohl seine Eier aus und soll so für den Nachwuchs sorgen. Logikfrei gehts dann auch ohne großes Zögern weiter. Immer mehr Menschen verschwinden vom Campus spurlos und so schwingt sich einer der Professoren zum Retter in der Not auf, da er häufiger mal die auserirdische Mieze sieht und daraufhin schnell merkt (warum auch immer), dass die Kacke ziemlich am Dampfen ist. Da aber weder die alamierte Polizei noch sonst irgendwer die Sorge unseres Helden teilt, muss er sich alleine mit seiner Freundin (eine seiner Studentinnen, was aber anscheinend nicht mal die Rektorin groß zu stören scheint) in die Katakomben unter der Uni begeben, um dem Grauen ein Ende zu bereiten.

Nicht nur die Story ist grenzwertig, sondern auch wie sie dem Zuschauer präsentiert wird. Die Dialoge sind eine Beleidigung für jeden, der älter als drei Jahre ist und auch die Action-/Horrorszenen samt dem mehr als lächerlich billigen Gummimonster, sind ein Grund auf Schadensersatz zu klagen. Ohne Spannung und Blut-FX, mordet sich das Vieh durch die viel zu langen 90 Minuten und murkst dabei äußerst einfallslos einen nach dem anderen ab, aus dem Ensemble der talentfreien Kasperletheaterdarsteller. Wer nicht schon vorher seelig entschlummert ist, erlebt zum Schluss dann noch als Krönung eine der sinnfreisten Explosionen der Filmgeschichte und kann anschließend guten Gewissens aufs Klo gehen und brechen.

So bleibt unter dem Strich rein gar nichts, was den Konsum dieses dilettantischen Schwachsinns auch nur ansatzweise rechtfertigen würde. Eine hanebüchene Geschichte, Null Atmospähre und Spannung, Darsteller unter Soap-Niveau und ein lachhaftes Gummimonster. Übersetzt heißt das: peinlicher Scheißdreck. Nicht mal für Trash-Fans geeignet. (1/10)

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