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Da ist er nun, der neue Action- und Martial Arts Kracher mit Sammo Hung. Und ich muss sagen, dass ich überwältigt war. Ein richtig geiler Film der alten Schule. Hier wird nicht lange gefackelt, sondern es gibt gleich auf die Fresse.

Sammo Hung spielt einen Gangsterboss, der von einem Polizisten, gespielt von Simon Yam, gejagt wird. Da dieser aber bald in den Ruhestand geht, wird ein Nachfolger hinzugezogen. Dieser wird verkörpert von Donnie Yen, der hier mal wieder alle Register seines Könnens präsentiert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten raufen sich die beiden zusammen, um Sammo das Handwerk zu legen.
Die Story klingt echt bekannt und zeigt wenig Neues. Das ist auch der Schwachpunkt des Filmes. Es wird auch nicht viel Zeit dafür verschwendet die einzelnen Charaktere groß zu beleuchten, sondern man ist immer gleich inmitten des Geschehens.

Es dauert zwar eine kleine Weile, eh die geilen Kämpfe losgehen, aber die lohnen sich dann richtig. Der Newcomer Jing Wu zelebriert eine Aufschlitzorgie mit seinem Messer vom Allerfeinsten. Ich bin zwar immer noch kein Fan von CGI-Blut, aber man hat es in diesem Film damit nicht übertrieben. Daher ist es zu verschmerzen.

Höhepunkte des Filmes sind eindeutig der Kampf zwischen Donnie Yen und Jing Wu und natürlich der Kampf zwischen Donnie Yen und Sammo Hung. Was der Dicke hier noch an sportlichen Leistungen präsentiert ist phänomenal. Hut ab davor.

Fazit:

Also der Film präsentiert eine alt bekannte Story ohne groß Zeit für die einzelnen Charaktere zu verschwenden. Dafür sind die Action- bzw. die Kampfszenen sehr sehenswert. Donnie Yen hat das ganze mal wieder choreographiert und man sieht, dass er sein Handwerk versteht. Sammo Hung beweist hier einmal mehr, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört.
Das einzige, was ich nicht verstehe ist, dass der Film ein CATIII Freigabe hat. Es sind zwar extrem blutige Momente enthalten, diese sind aber eher sperrlich verteilt. CATIIb hätte da auch gereicht. 8/10 Punkte.

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