Review

Geschichte:
Ein umherziehender Fremder wird auf der Suche nach seiner entführten Schwester von den Schergen des Wang Huan handfest verprügelt.
Glücklicherweise finden die Bewohner eines kleinen Dorfes den Fremden und päppeln ihn wieder auf.
Der Fiesling Wang Huan, übt schon einige Zeit massiven Druck auf die Dorfbevölkerung aus um billig an deren Ländereien zu kommen, da er dort Gold vermutet und eine Schürfanlage aufbauen will.
Ho, der Fremde, ist mittlerweile wieder gut zu Kräften gekommen und hat sich schlagkräftig für die Interessen der Leute aus dem Dorf eingesetzt.
Das schmeckt Wang Huan jedoch überhaupt nicht und er läßt daraufhin den kleinen Sohn des Retters von Ho entführen um ihn zum Abziehen aus dem Dorf zu zwingen.
Ho denkt aber nicht im geringsten daran und macht sich auf um den Jungen und das Dorf von der Unterdrückung Wang Huans zu befreien.

Meinung:
Die Geschichte ist glaubwürdig und schlüssig, wenn auch in der mir vorliegenden deutschen Fassung (VMP Glasbox) in der Handlung spürbar gekürzt.
Die schauspielerischen Leistungen der Darsteller sind sehr ordentlich und ebenso glaubhaft.
Bei den Kampfszenen fällt die realistische Härte positiv auf.
Es wurde nur sehr wenig übertriebenes und wildes hin und her Springen in die Kampfchoreopraphie eingebaut, wie in den meissten anderen Eastern, sondern auf zumeisst recht realistische und IMHO harte Kampfsequenzen gesetzt.
Insbesondere wie sich Ho in kämpfender Weise durch das Anwesen von Wang Huan mit Ziel zu den Kellergewölben 'arbeitet' weiss zu gefallen.
Auf völlig überzogene Gore Effekte, wie zB. literweise Blutspucken nach einem Faustschlag auf die Brust, wurde zugunsten des Realismus auch verzichtet.

Fazit:
Wer einigermaßen realistische und harte Kämpfe den hübsch anzusehenden aber recht unrealistischen Kampfchoreographien diverser anderer Hongkong Produktionen aus der Zeit vorzieht, sollte sich den Streifen mal ansehen.
Eine kurzweilige Unterhaltung, welche mir 7 von 10 Punkten wert ist.

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