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INHALT:
Der Überlebende eines Geheimprojekts zur Schaffung von Supersoldaten, die weder Schmerzen noch Gefühle fühlen können , Michael/Tsui Chik ( Jet Li ) hat sich zurückgezogen um ein ruhiges Leben zu führen. Doch schneller als er denken kann, holt ihn seine Vergangenheit ein. Hong Kongs Unterwelt wird von Massakern an den Köpfen der Triaden erschüttert. Hinter den Attentaten steckt ein Mann namens Shung, der die Macht über die Unterwelt an sich reißen will. Das gelingt ihm mit den Rest einer Gruppe namens 701 Squad: Das geheime Forschungsprojekt zu dem auch Michael gehörte. Der macht sich als maskierter Rächer "Black Mask" auf um gegen seine früheren Kameraden unter Shungs Führung anzutreten.

KRITIK:
Als einer der teuersten Produktionen Asiens (65 Millionen Dollar) fallen natürlich zuerst die Actionszenen auf: Hervorragend choreographierte Kämpfe, atemberaubende Stunts, hammerharte Shoot-Outs und tolle Effekte machen "Black Mask" zu einem Actiongenuss erster Klasse.
Allerdings wurden die Actionszenen lieblos aneinandergereiht und die Story kommt auf jeden Fall zu kurz: Es gibt kaum Wendungen und das Ende ist schon von Anfang an vorhersehbar. Die Schauspieler wirken ziemlich unmotiviert ( auch Jet Li, bis auf seine Kampfeinlagen ) und die Dialoge zwischen den Kämpfen sind sehr platt ausgefallen. Handwerklich gesehen ist der Film sehr gut produziert von HK-Legende Tsui Hark, die Actionszenen sind fabelhaft zusammen geschnitten von Cheung Ka Fai und der Kameramann macht mit seinen Comicartigen Stil einen guten Job.
Bleibt nur als Fazit, das man viel mehr aus der in Japan beliebten Comic-Serie hätte machen können: Gute Actionszenen sind halt nicht alles.
6/10

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