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Was wollte man hier beweisen? Das RoboCop auch für Kinder ein Kinoabenteuer werden soll? Naja, zumindest fiel das Ergebnis, also "RoboCop 3", bei dem potenziellen Kinopublikum gnadenlos durch. Der Film lässt nämlich was ganz entscheidenes Vermissen, und zwar die harte Action die, die Vörganger so beliebt gemacht hat. Action ist hier zwar auch reichlich vorhanden, jedoch wirkt sie insgesamt gesehen zu unausgereift, es fehlt der letzte Schliff. Eigentlich schade, denn der Film bietet einige interessante aber auch abgedrehte Ideen. Zum Beispiel sind die Robot-Ninjas und ein fliegender RoboCop solche Spielereien, doch es wurde nicht konsequent genug umgesetzt. Desweiteren muss man auch sagen, das der ursprüngliche "RoboCop" Peter Weller nicht mehr von der Partie ist.
Doch trotz all der Mängel kann auch "RoboCop 3" durchaus noch unterhalten. Zwar ist er weit entfernt von der Actionqualität der Vorgänger, aber dennoch bietet er einige schöne Actionszenen, denen jedoch wie gesagt das "gewisse Etwas" fehlt.

Auch Teil 3 kann man sich noch anschauen, auch wenn hier schon ein gewisser Qualitätsunterschied spürbar wird, da sich alles nur noch in Richtung Kommerz bewegt, was ansich tödlich ist für einen kompromisslosen Actionstreifen, wie es die Vorgänger noch waren.
Noch 6 von 10 Punkten.

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