Hier wird der Robobulle endgültig aller blutigen Gewalt und dem Zynismus beraubt - und das ausgerechnet unter der Regie von Fred Dekker! Peter Weller hatte wohl auch keinen Bock mehr, nur noch als unblutig rumballernder, unlustige Sprüche klopfender Metallklotz und lahmer Verteidiger der Schwachen (hier: irgendeine Untergrundgruppe von Vertriebenen) durch die Gegend zu stapfen. Hier beschießen sich Horden von Menschen gegenseitig auf den Straßen, aber kaum jemand sackt getroffen zu Boden! RoboCop ist trotz neuer Gadgets wie einem Flammenwerferarm und einem Jetpack (fürchterliche Tricksequenzen!) so schwerfällig wie der gesamte Teil 3 selbst und wirkt gegen die Ninjas (die sich als Androiden entpuppen, WTF?!) sogar regelrecht hilflos und "technisch überholt". Eine weitere herbe Enttäuschung: Officer Lewis stirbt und das auch noch relativ früh. Seelenlose Action, vom Original ganz weit weg.