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DEAD OF NIGHT ist sowohl vom Inhalt her als auch der Inszenierung her absolut konventionell, weil jeglicher Extraschlag Low-Budget-Wahnsinn fehlt. Er präsentiert uns die üblichen Highschool-Figuren: die Sportler-Bullies, die Schlampen und die Geek-Außenseiter. Er erinnert in vielerlei Hinsicht (halb Party, halb nächtliche Mutprobe) an den Gute-Laune-Klassiker NIGHT OF DEMONS von 1987, nur ist er viel weniger effektiv und bietet kaum Fun. Insbesondere Splatterfans gucken in die Röhre, weil das Treiben der Toten/Dämonen unfassbar blutarm ausfällt. Der Spuk beschränkt sich darauf, dass besessene Kids apathisch rumlaufen und die Machtverhältnisse in einer Schulklasse auf den Kopf gestellt werden, weil ein hübsches Mädel nun mit den Losern abhängt. Der Nebenplot mit dem Ausbrecher aus der Irrenanstalt tut nichts zur Sache und bestätigt höchstens das traurige alte Klischee: Der Schwarze stirbt zuerst.

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