Ein legendär beknackter Film mit einem sensationell miserablen langhaarigen Hauptdarsteller, etwa vergleichbar mit THE ROOM mit Tommy Wiseau einige Jahre später. Die chaotische Produktionsgeschichte ist interessanter als der abgelieferte Streifen selber. Jedenfalls muss der Regisseur ein kompletter Dilettant gewesen sein, so wie er massenhaft Nachdrehs Monate nach der letzten Klappe angeordnet hat. In der Miami-Vice-angehauchten Actiongülle treibt sich ein Perücke tragender Sly-Mel-Verschnitt rum, der als Cop kaum was taugt und als Samurai schon gleich gar nicht durchgeht. Das ist Schrott, ohne Zweifel, jedoch längst nicht so grottig, dass es einen in irgendeiner Weise juckt oder ärgert, andererseits aber auch nicht so herrlich schlecht, dass es den Kultstatus rechtfertigt, der sich im Laufe der Jahre gebildet hat.