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Zwar ist das hier leider Peckinpahs letzter Film, aber definitiv kein Schwacher. Hier wird von Anfang bis Ende viel Spannung aufgebaut, wobei die (wie immer von Peckinpah stylisch inszenierte) Action, wie Schießereien oder eine Autoverfolgungsjagd, erst in der zweiten Hälfte des Films zum Vorschein kommt. Schauspielerisch wäre als einziger Rutger Hauer zu loben. Zwar spielen Dennis Hopper und Burt Lancaster hier auch mit, doch bleiben sie diesmal ziemlich unauffällig, da sie ja auch eine Nebenrolle spielen. Was zu bemängeln wäre, ist die Geschichte, die am Anfang für den Zuschauer nicht gerade sehr zugänglich ist, was sich aber mit der Zeit wieder einfängt, doch bleiben am Ende trotzdem ein paar Logik-Fragen offen. Insgesamt sieht man aber darüber gerne hinweg, da The Osterman-Weekend letztlich doch einen sehr positiven Eindruck hinterlässt. 8,5/10
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Hochspannender, wenn auch nicht gerade leicht zu durchschauender Spionage-Thriller um einen TV-Journalisten, der in ein Komplott eines rachsüchtigen CIA-Agenten verwickelt wird. Hätte Peckinpah nicht unter massivem Druck der Produzenten das Drehbuch ändern müssen, wäre "Das Ostermann-Weekend" möglicherweise auch noch hart geworden, aber schon allein wegen der hochkarätigen Besetzung (Rutger Hauer, Burt Lancaster, Dennis Hopper, John Hurt) und der psychologisch stimmigen Story, welche die vielfältigen Manipulationsmöglichkeiten unserer medialen Gesellschaft aufzeigt, sollte man diese Ludlum-Verfilmung auf jeden Fall mal gesehen haben.