So recht weiß man nicht was man von diesen Film halten soll. Auf der einen Seite hat der Zuschauer Spaß und Freude am Film, doch auf der anderen Seite besitzt der Film Szenen die für die USA typisch übertrieben sind. Aber das ist man ja gewöhnt. Adam Sandler spielt in „Big Daddy“ einen Adoptivvater der eine ganz eigene Erziehung von Kindern versteht.
Die Story ist abwechslungsreich und mit tollen Darstellern besetzt. Sorecht wird die Story auch nicht langweilig. Die Gags sind wie ich finde meistens unspektakulär. Und witzig sind nur ganz wenige. Ich denke aber ein junges Publikum oder Familien können sich über einige Gags gut amüsieren.
Die Darstellung ist wirklich toll. Gerade die Nebendarsteller sind Klasse. Rob Schneider spielt einen ausländischen Liferanten, und Steve Buscemi sehen wir als Straßenpenner der geil auf Muffins ist. Natürlich sehen wir auch ein Adam Sandler in Höchstform. Auch der kleine Darsteller macht seine Sache sehr gut.
Was den Film aber ins Negative zieht ist, das Sunny´s (Adam Sandler) Erziehung höchst bedenklich und unrealistisch daherkommt. Da schmeisst er sich auf ein Auto, da überdeckt er Kotze mit Zeitung, er lässt den Jungen an einer Hauswand pinkeln us.w. Ich hoffe das sich keine Väter daran ein Beispiel nehmen.
Aber diese ganzen Aktionen sollen ganz allein den Zuschauer unterhalten. Und das gelingt Dennis Dugan (National Security) wirklich gut. Natürlich kommt der Film auch nicht ohne Happy End aus. Aber das ist man ja ebenfalls von den Amerikanischen Filmen gewöhnt. Über die Atmosphäre lohnt es sich nicht zu sprechen.
Fazit: „Big Daddy“ ist reines Unterhaltungskino, das mit einigen Gags und mit einer tollen Darstellung rüberkommt. Auch wenn viele Szenen unrealistisch sind, hat man Spaß an dem Film. Und auch der kleine Darsteller kommt nicht als Nervensäge rüber, und die Synchronisation ist ebenfalls recht ordentlich. Trotzdem ist „Big Daddy“ gerade für Familien und für ein junges Publikum geeignet.
Kurzfazit: Liebenswerte Komödie mit toller Darstellung!