Boone ist mal wieder so eine Familienserie auf Dramabasis, der nach den ersten 13 bereits fertig gedrehten Episoden der Stecker gezogen wurde.
Behandelt wird die Familie Sawyer in Tennessee, deren Leben und Streben sich anfangs der 50er Jahre abspielt. Im Zentrum steht der junge Sohn Boone (hätte beim Namen der Serie sicher niemand vermutet), dessen großer Traum es ist ein Country und Rock´n´Roll Star zu werden, was natürlich den lieben Eltern nicht gefällt. Besonders sein Vater Merit ist davon ganz und gar nicht angetan. Die Eltern verloren bereits einen Sohn im zweiten Weltkrieg und so bleibt nur noch Boone um in Daddy´s Fußstapfen zu treten, um dessen Tankstelle mit Reparaturwerkstatt zu übernehmen. Boone hingegen ist versessen das Musikgeschäft aufzumischen und übt mit seinem Kumpel Rome schon fleißig in der Link´s Lounge seine eingespielten Songs.
Eltern und renitente Kinder waren ja schon oft Thema diverser Shows und da ragt Boone leider nicht übers Mittelmaß hinaus. Allerdings muß man sagen die Songs waren teilweise echt groovy (oder sagte man das erst in den 60ern?). Erstaunlicherweise war Boone kein Rebell a la James Dean, sondern eher der Normalo Typ, die Konflikte mit den Eltern auch oft interessant, aber insgesamt nichts besonderes.
5/10