Was ein seltsamer Film. Nichtsahnend sah ich ihn mir an und von Minute zu Minute wurde es ekliger aber auch spannender. Versteht mich nicht falsch ich hab selber einige Kilo zu viel aber sowas...
Ein Bulle aus Australien hat es sich zur Aufgabe gemacht im Internet nach perversen Dingen zu suchen. Es geht im Film um sogenannte Feeder. Das ist ein Typ der Frauen füttert bis sie nicht mehr laufen können und schließlich bis zum Tod. Der kranke Typ schabt dann das Fett der Opfer ab um einen Traumkörper daraus zu formen. So zumindest seine Worte ganz so eklig hat es der Regisseur dann doch nicht dargestellt. Naja der Bulle fliegt also nach Amiland und nimmt sofort die Spur auf.
Alle paar Minuten ist ein 300 KG Körper zu sehen. Sieht richtig echt aus die Nachbildung. Der Perverse füttert das Opfer. Dann fängt die auch noch an zu betteln. Da kribbelts bei mir. Einige Kameraeinstellungen fand ich furchterregenden/abartiger als manch ein Horrorslasher. Ich weiß nicht was für Bewusstseinserweiternde Mittel der Regisseur genommen hat um so einen Film zu drehen. Eins muss man ihm lassen der Film langweilt zu keiner Zeit. Umso mehr der Bulle dem Perversen auf die Schliche kommt will der Zuschauer auch wissen was das fürn kranker Freak ist. Allerdings war es teils sehr abartig. Man kann ja düstere kranke Filme drehen. Es will aber Niemand sehen wie ein Perverser das Fett seiner vorigen Opfer seinem nächsten Opfer per Trichter einflößt. Da hört auch der schlechte Geschmack auf. Das Ende ist nochmal der Hammer oben drauf! Eins ist klar man sollte sich vorher informieren um was es bei dem Film geht. Wer mit solch einen Thema keine Probleme hat der kann einen mittelmäßigen bis guten Thriller erwarten. 6/10 Punkten.