Alle Kurzkommentare


5

Ein absurdes Szenario: Eine 12-jährige altkluge Lolita lebt allein mit einem gewalttätigen, stummen und maskierten Mann, der ihr hörig ist; Die bettlägerige Oma wird gequält. Das Ganze will eine Satire sein und eine moderne, freche Interpretation des Märchens von Rotkäppchen und dem bösen Wolf. Das hatten wir bei FREEWAY auch schon mal und die Variante funktionierte besser. Susanna Satta ist auch keine Reese Witherspoon; Sie hat scheinbar nur einen einzigen Gesichtsausdruck im Repertoire, bei dem sie die Augen zusammenkneift, als säße sie mit Verstopfung auf dem Klo. Selbst wenn sie lächelt, wirkt sie kalt, arrogant und abweisend, weshalb es schwer fällt, Sympathie für sie zu entwickeln, was aber immens wichtig gewesen wäre. Bezeichnenderweise ist dies ihre bislang einzige Rolle. Die stilvollen und Giallo-artigen nächtlichen Stalking-Szenen und die paar recht heftigen Morde retten den Film letztlich.

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme