Spielberg verfilmt ein Projekt von Kubrick. Klingt eigentlich interessant und außergwöhnlich. Und auch die Schauspieler können sich sehen lassen, Jude Law und Haley Joel Osment sind die klingendsten Namen.
Die Story ist schnell erzählt: Der Sohn eines Paares liegt im Koma und so beschließen sie, sich ein Roboterkind zu kaufen, das einzigartig dasteht, da es im Stande ist, echte Gefühle zu entwickeln. Das "echte" Kind erwacht aber aus dem Koma und nach einigen Vorfällen wird der Android im Wald ausgesetzt und versucht, sich durch ein Abenteuer nach dem anderen durchzukänpfen und als richtiger Junge zu seiner Mutter zurück zu kehren...
Es gibt viele Plus, aber ebenso viele Minuspunkte an diesem Film, der in die Kategorie "Ich weiß nicht ob er gut oder schlecht war" passt.
Vom Handlungsverlauf erinnert er eigentlich an ein Computerspiel, in dem der Held von einem ins nächste Level springt. Außerdem scheint eine Welt um die Handlungsorte herum nicht zu existieren. Zwei große Negativpunkte. Auch der Schluss zieht sich enorm in die Länge, diese Art von Happy End hätte man sich sparen können.
Pluspunkte sind auf jeden Fall die Spezialseffekte und auch die Musik kann man sich durchaus anhören. Die Schauspieler spielen ihre Rollen auch recht überzeugend und auch die Darstellung wirkt für einen Blockbuster unkonventionel aber trotzdem nicht kompliziert.
Der "moderne Pinocchio" wirkt gegen Schluss etwas übertrieben und zieht sich an manchen Passagen etwas in die Länge, auch ist es eigentlich kein Unterhaltungsfilm. Man sollte sich die Zeit nehmen, allerdings kein hochanspruchsvolles Kino erwarten. Im Großen und Ganzen aber trotzdem sehenswert.