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Jennifer Nelson arbeitet für den in militärisch sensiblen Bereichen forschenden Wissenschaftler Bruce Templeton. Er verliebt sich in sie, holt sie in seine Nähe und tischt ihr ein paar Märchen auf. Doch plötzlich wird sie fälschlicherweise für eine Spionin gehalten und diverse Leute stellen ihr nach.


Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd, und die darauf saß, deren Name ist: das Chaos; und das Chaos folgte ihr nach!

Doris Day spielt hier eine tolpatschige, leichte naive, aber letztlich resolute Frau, also quasi ihre übliche Komödien-Figur. Wie immer ist sie charmant und sympathisch und kann in ihrer fröhlichen, sauberen Art kein Wässerchen trüben. Und sie trällert eine kurze Variante ihre Que sera sera. Und singen kann sie ja.

Rod Taylor hingegen gibt den welt- und wortgewandten Playboy, der seiner Angebeteten auch einfach mal was vorlügt, um sich interessant zu machen. Aber da es Rod Taylor ist und die Komödie wahrlich in allen Belangen harmlos ist, ist er dennoch sympathisch.

Das Drehbuch ist unterhaltsam, aber überraschungsrm. Wo Doris Day hinkommt, verbreitet sie tolpatschig Chaos, bis sie das Spiel ihrer Häscher umdreht. Das ist manchmal etwas albern, rutscht aber nie in reinen Klamauk ab.

Handwerklich und darstellerisch gibt es nichts zu beanstanden. Für die Produktion wurde augenscheinlich sogar einiger Aufwand betrieben. Zumindest sehen die technischen Sets für die 60er Jahre ganz okay aus.


Harmlose Komödie fernab jeglicher Realität, unterhaltsam, irgendwie niedlich, ohne große Ecken und Kanten. Das Happy End passt nicht, gehört aber selbstredend dazu. Kann man mögen, muss man nicht.



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