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Da der Sohn des Provinz-Gouverneurs verkrüppelt wurde und keine Arme mehr hat, tut er es Jahre später seinen Gegnern gleich und lässt diese am Leben. Er nimmt ihnen aber das Augenlicht, die Stimme und das Gehör, die Beine oder gleich den Verstand. Doch die Verkrüppelten tun sich zusammen, lassen sich ausbilden und nehmen Rache.


Wenige Shaw Brothers Filme kommen mit einer solch grimmigen Prämisse daher, wie Vier gnadenlose Rächer. So haben es die ersten Minuten auch in sich, wenn nach der Exposition die titelgebenden Rächer recht rabiat verkrüppelt werden.

Rabiat sind bzw. enden mitunter auch die Kämpfe, die vergleichsweise viel Blut enthalten. Sie werden von einem namhaften und in höchstem Maße kompetenten Cast performt, die die Fights dank herausragender Choreographie oft wie Kampfsport-Tänze wirken lassen. Was die Darsteller dabei an Akrobatik, Körperbeherrschung und Beweglichkeit zeigen, ist schlicht beeindruckend.

Da tritt die Story natürlich in den Hintergrund, denn die ist eigentlich nur Nebensache, Mittel zum Zweck, um möglichst viele gute Kämpfe aneinanderreihen zu können. Und das ist das Problem dabei, denn so beeindruckend die Fights auch sind, sie nehmen derart viel Zeit in Anspruch, legen quasi keine Pause ein, so dass sich durchaus der eine oder andere Moment der Ermüdung einschleicht. Das wird zwar immer wieder von Chiang Sheng unterbrochen, dessen Figur durch den verlorenen Verstand beständig für Humor sorgt, aber doch nicht völlig dagegen ankommt.


Einer der besseren und brutaleren Kung-Fu Filme mit extrem sehenswerten, aber ein bisschen zu vielen Fights und dünner Story. Trotzdem sehr cool.

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