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Inhalt: Ti Lung spielt Wong, einen kriminellen Flüchting, der sich von seinem brutalen Clan absetzen will, unterwegs Alexander Fu Cheng kennen lernt, dessen Frau er einst getötet hat, wovon dieser aber nichts weiß. Gemeinsam kämpfen sie gegen zwei verfeindete Clans, bis sie vor Wongs Vater stehen, der sie zum Endkampf heraus fordert. Fazit: "Der Schrei des gelben Adlers"ist eine bunte Eastern-Knabberei aus dem Haus Shaw Brothers, der eine solide Rachegschichte ohne großes Federlesen auffährt und die meiste Kraft in die Umsetzung der Martial Arts-Szenen legt. Das passiert natürlich alles ganz beiläufig, große Überraschungen wie bei Genreveteran Chang Cheh werden nicht mitgeliefert. Trotzdem unterhält er vor allem durch kurze wie lange Kampfszenen, die man allerdings mögen muss, bevor man sich 90 Minuten in das wilde Getümmel und die Hauddrauf-Szenerie stürzt. Lung und Cheng zeigen ordentliche Hausmannskost, wobei ich einen Charakter wie David Chiang ein wenig vermisse. "Der Schrei des gelben Adlers" hat mit Eddy Ko und Dick Wei ausserdem noch zwei bekannte Vertreter in klassischen Nebenrollen zu bieten.

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