Dem Film sieht man sein niedriges Budget schon an, was aber nicht negativ sein soll. Der Home-Video-Look fördert die Reportagen-Atmosphäre die durch CGI- und Selfmake-Effekte, die oft und derb vorkommen, aufgepeppt wird. An Splatter ist alles geboten was das kranke Herz begehrt: Kettensäge, Shotgun und auch nicht so ganz konventionelle Objekte, wie Hirschgeweihe oder Mähdrescher (!!). In der ersten Hälfte noch oft im Dunklen und rar gesät, gegen Ende hin aber non Stop und explizit, treiben die Effekte den Zuschauer vom einen zum anderen Lacher, wobei auch die Crew, bestehend aus bspw. einem Schwulen und einem pickelübersätem Streber, maßgeblich dazu beiträgt. Und wenn die drei Redneck-Brüder der Geschädigten erst aufdrehen, steigt der Blutgehalt und das Zwerchfellvolumen nochmals um 100%!
Die Reporterin Fox ist eine wahre Augenweide und macht ihre Sache gut, wie schon in "Event Horizon". Die Aliens guggen aus wie der arbeitslose Predator und werden in rauen Mengen und gar nicht zimperlich dezimiert.
Ein Fun-Splatter at it´s best, bei dem man die billigen, aber sehr gut umgesetzten Effekte nicht missen will.