"Stealthhunters", das sind schier unüberwindbare Cyber-Kämpfer, die hier im Zuge eines Manövers mal eben alle gegnerischen Soldaten niedermetzeln, was die Verantwortlichen der Firma TekStar mit allen Mitteln zu vertuschen versuchen. Covergestaltung und Klappentext suggerieren einen weiteren B-Actioner im Fahrwasser von ROBOCOP und TERMINATOR, aber tatsächlich ist es noch schlimmer: beim Betrachten dieses irgendwo im Hinterholz runtergekurbelten No Budget-Streifens mit dümmlichen Darstellern, dürftiger Kamera und lachhaften Effekten (die Stealthhunter sehen z.B. so aus wie Kids im selbst gebastelten Darth Vader-Kostüm) stellt man sich doch tatsächlich manchmal die Frage, ob ein J.R. Bookwalter oder ein Alex Chandon aus der Sache nicht mehr gemacht hätten. Nur eines verstand Regisseur Trotter allerdings; nämlich sein Publikum mit einem hohen Tempo und teilweise verdammt blutigen Einlagen einigermaßen bei Laune zu halten. So kann man mit schlechtem Gewissen an diesem Cyborg-Trash noch ein bischen seinen Spass haben - wobei zur Betäubung desselbigen freilich das eine oder andere Bier recht nützlich sein kann.