Ja, es gibt Filme mit bekannten Schauspielern die nicht ins Kino kommen.
„Two for the money“ ist so einer und das hat seinen Grund...
Für Brandon Lang (Matthew McConaughey), einem begnadeten Footballspieler, geht es gerade spielerisch steil die
Karriereleiter nach Oben. Dumm nur, dass gerade jetzt eine komplizierte Fraktur seines Beines ihm die Weiterführung einer aktiven Sportlerkarriere verwehrt!
So schlägt sich Brandon als Sportwettenberater durchs Leben und man muss sagen das seine Trefferquote überdurchschnittlich hoch ist!
Davon bekommt Walter Abrams (Al Pacino), einer der größten im Wettgeschäft, Wind und gewinnt Brandon für seine „Firma“. Brandon muss aber seine alte Identität, als resignativer Ex-Footballspieler abstreifen und so wird er zu John Anthony, einem selbstsicheren und coolen Geschäftsmann. Das Geschäft läuft gut und die Quote stimmt, doch langsam aber sicher verlässt Brandon alias John Anthony seine Glückssträhne. Walter ist dennoch überzeugt von ihm. Ob er damit richtig liegt???
Pacino und Russo, als altgediente Hollywoodgrößen geben sich in „Two for the money“ die Ehre.
Die Story ist ganz nett, aber stellt im Großen und Ganzen nichts überragendes dar. Ab und zu ist auch ein Schmunzeln drinnen, was Pacino zu verdanken ist. Pacino spielt demnach akzeptabel und weiß den Zuschauer mit seinem Charme zu unterhalten. Daneben verblassen jedoch Russo und McConaughey ein wenig, obwohl auch ihre Interpretation der Charaktere nicht als schlecht zu bezeichnen ist.
So ist „Two for the money“ ein Film der unterhält. Die Darsteller sind O.k., aber man hat von ihnen auch schon besseres gesehen. Durchschnittsware, die kein Publikumsmagnet und genau richtig für den DVD-Markt ist- Mehr aber auch nicht!
5,5 Punkte