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Zwei Gauner klauen einem (toten) Hotelgast Dokumente und finden sich zwischen einem Gangsterboss und der Polizei wieder. Denn unwissentlich sind sie in den Besitz eines Mikrofilms geraten.

An das typisch-exaltierte Spiel und den Humor kann man sich gewöhnen (müssen). Die Story selber ist nicht sonderlich flüssig inszeniert und schweift immer wieder hin und her, so richtig verfolgt man diese nicht immer. Inhaltlich ist das Ganze vielleicht solide, kümmert sich aber zu sehr um Nebenfiguren. Letztlich schaut man das hier aber auch aus einem anderen Grund.
Denn die Kloppereien sind allemal ansehnlich und bieten ordentlich Einschlag und Stunts. Über den Film verteilt gibt es davon leider nicht allzu viele, aber wenn sie mal passieren, dann passiert auch was. Das Finale selbst entschädigt dann noch für die ein oder andere Durststrecke davor und rein auf die Actionsequenzen bezogen ist „Yes, Madam“ sehenswert.

Michelle Yeoh und Cynthia Rothrock als ungleiches Team zeigen dabei mehrfach ihr Können und enttäuschen nicht. Für Erstere ergab sich hier die erste Hauptrolle, in der sie auch gleich ablieferte. In den Martial Arts-Szenen überzeugt letztlich der gesamte Cast, wenn auch die beiden Damen in den Hauptrollen herausstechen. Gleiches gilt auf etwas absurdere Weise auch für die musikalische Untermalung, man bediente sich teils bei „Halloween“ (1978).

Für seine Geschichte und das Rumgealbere gewinnt „Yes, Madam“ keinen Blumentopf. Die Stärken liegen hier in der Action, insbesondere in den physischen Auseinandersetzungen unter Beteiligung von Yeoh und Rothrock. Da kann der Streifen was und wegen diesen Einlagen darf man sich den guten Gewissens auch ansehen.

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