Phantom Below - Der Jäger wird zum Gejagten (2005)
Im kalten, dunklen Wasser der Japanischen See wird ein U.S. U-Boot Opfer eines Angriffs. Die Besatzung wird verletzt, zum Teil getötet und das U-Boot wird zerstört. Obwohl nichts auf dem Radar vom Angreifer zu sehen war ist sich Commander Hable sicher, dass feindliche Boot kurz gesehen zu haben. Zurück in der Basis, glaub die Navy es sein Raketenangriff gewesen. Hable besteht aber auf seine Meinung, bei dem Angreifer handelt es sich um ein U-Boot. Er wird von seinem Posten enthoben. Für eine geheime Mission wird er kurzerhand wieder eingezogen, um das Phantom-Boot zu finden. Unter Benutzung einer streng geheimen Ausrüstung entdeckt er seltsame Bewegungen unter Wasser. Hable vermutet ein getarntes U-Boot. Er missachtet den Befehl es zu verfolgen und greift das Phantom an...
Regisseur „Brian Trenchard-Smith“ aus England, könnte dem einen oder anderen Fan des Kultfilms „BMX Bande (1983)“ bekannt sein, auch Filme wie: „Night of the Demons (1994)“, oder „Leprechaun 3 und 4“ stehen in seiner Filmografie. So geht auch „Phantom Below“ der im Originaltitel „Tides of War“ heißt auf seine Kappe. Das Drehbuch schrieb „Stephen P. Jarchow“, der auch die Vorlage für dieses U-Boot Abenteuer lieferte. „Phantom Below“ ist zweifelsfrei ein gut gemeintes B-Movie, das ohne große Details oder Schnörkel daherkommt. Von der Regiearbeit wurde alles richtig gemacht, sodass, das Endergebnis gut ausschaut.
Die Story: U-Boot Kapitän wird von einem mysteriösen anderen nicht identifizierten U-Boot angegriffen. Er verliert ein Mann und kann sich gerade noch so ins internationale Gewässer retten. Die Obrigkeit glaubt ihm nicht und behauptet zu lange auf See gewesen zu sein. Er wird vorübergehend suspendiert. Nun ein neuer Geheimauftrag und der Spaß mit dem nicht identifizierten U-Boot geht erneut in koreanischen Gewässern los. - Na ja, Rache, Mut, Vernunft, blinder Gehorsam, Hoffnung, Glaube usw. sind alles klein angespielte Elemente in der Dramaturgie, die man hier versucht hat, in der Storyline unterzubringen. Das dieses nur oberflächlich behandelt wird sollte bei einem B-Movie klar sein. So bleibt eine nette Geschichte mit U-Boot Abenteuer, die zwischenzeitlich kurz unterhalten konnte.
Die Umsetzung ist so weit akzeptabel, große Sprünge oder gar spektakuläre Unterwasseraufnahmen darf man nicht erwarten. Gedreht wurde auf dem fiktiven U-Boot „USS- Poseidon“ das in Wirklichkeit die „USS Georgia“ Typ SSGN-729 sein dürfte. Der Erzählstil ist flüssig und der Plot hält seinen roten Faden. Zuviel Tempo oder gar Action darf man auch nicht erwarten. Ein paar Unterwasser Explosionen und das war es dann auch schon. Kreativ wie technisch ist der Film dem geringen Budget angepasst solide umgesetzt worden. Für eine TV-Produktion völlig ausreichend.
Schauspielerisch wird der Film von „Adrian Paul“ in der Rolle von „Commander Frank Habley“ getragen, der hier wirklich einen guten Job macht. Der Restliche Cast wäre theoretisch austauschbar gewesen, doch war das dargestellte Schauspiel für B-Movie Verhältnisse so weit okay.
Subjektiv fand ich „Phantom Below - Der Jäger wird zum Gejagten“ für die zwischenzeitliche Unterhaltung in Ordnung. Kein großes Kino oder Pflichtfilm, aber im guten durchschnittlichen Bereich. Wenn mal gar nichts anderes im TV laufen sollte, kann man einschalten.
Fazit:
U-Boot Abenteuer im B-Movie Gewand. Wenig auffällig, nicht detailliert und thematisch leicht oberflächlich abgehandelt ist „Phantom Below - Der Jäger wird zum Gejagten“ ein kleines Filmchen für zwischendurch. Kann man sich anschauen, muss man aber nicht.
Bewertung:
5,0 / 10 Punkte.