Review

Inhalt
Carola (Nina Hoss) verbringt mit ihrem Freund Stefan (Janek Rieke) den Urlaub in Kenia. Eines Tages sieht Carola zum ersten Mal einen Massai-Krieger und ist derart von seiner Erscheinung gebannt, dass sie sich sofort in ihn verliebt. Am nächsten Tag eröffnet sie Stefan am Flughafen, dass sie nicht wieder mit zurück in die Schweiz fliegen wird. Sie möchte den geheimsnisvollen Massai-Krieger Lemalian (Jacki Ido) wiederfinden. Es beginnt eine Reise durch eine fremde Kultur durchzogen von Liebe und Schmerz...

Darsteller
Die schauspielerische Leistung ist von allen Akteuren durchweg postitiv zu bewerten. Nina Hoss verleiht der nach einer neuen Zukunft strebenden Carola den nötigen Charakter, man kauft ihr das Gespielte ab. Jacky Ido brilliert in der Rolle des Massai-Kriegers und vermag es perfekt, den stolzen und dennoch sensiblen Krieger zu mimen. Dieses Duo führt den Zuschauer durch fast 120 Minuten Zelluloid und das durchweg glaubhaft.

Atmosphäre
Geheimnisvolle Menschen, die Verlockung in eine andere Kultur einzutauchen, bildhaftschöne Landschaftsaufnahmen. Die Faszination des Kontinents wird sehr gut projeziert und in Szene gesetzt.

Musik
Auf der musikalischen Seite werden jede Menge seichte Töne geboten, aber auch schwere Trommelmusik, die mit Chor unterlegt ist. Die Stimmung wird dadurch im positiven Sinne unterstrichen.

Impressionen
"Die weiße Massai" ist kein schlechter Film, leider kommt er in manchen Szenen zu langsam auf den Punkt; in anderen wieder zu schnell. Zu viele Klischees werden bedient und die Phase der Peripetie der Protagonistin kommt dann doch auffallen schnell! Ob dies aber nun ein Fehler in der Regie oder in der Romanvorlage von Corinne Hofmann ist, bleibt an dieser Stelle ungeklärt-

Fazit
Aus diesem Film hätte man wirklich mehr machen können - wobei er auf gar keinen Fall schlecht ist! Aber das viel zu schnell initiierte Ende sowie kleinere Schnitzer im Skript verhindern eine höhere Wertung. Der Zuschauer wird mitten aus dem Spannungsbogen gerissen und letztendlich mit dem wenig überraschendes Ende konfrontiert. Daher leider nur: 6 / 10

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