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Nix mit Schwertkampf, nix mit weiblichen Samurais. Tänzerinnen wie aus einer Girlgroup werden zu Spioninnen ausgebildet - das ist keine besonders prickelnde Grundlage für einen Chick Flick. Bei den körperlichen Auseinandersetzungen innerhalb der Missionen kommen dann auch auffällig viele Pirouetten zum Einsatz. Genau dieses Aufeinanderprallen von Ernst und Verspieltheit beißt sich in diesem Fall. Nicht etwa, dass man den Plot allzu viel Bedeutung beipflichten sollte: Die Damen werden rekrutiert, damit das "japanische Königreich" (sic!) weiterhin vom Festland unabhängig bleibt... äh, wie bitte? Das Fräuleintrio ragt innerhalb des stark besetzten und umkämpften asiatischen Powerfrauen-Genres auch überhaupt nicht heraus. Alle drei sehen zwar ganz gut aus, doch sie tun nichts Besonderes. Darum ist auch der ganze Film wenig aufregend.