Steven Seagal kennt man für gewönhlich als schweigsamen Einzelkämpfer mit wenig Sinn für friedliche Lösungen. In John Grays "Glimmerman" jedoch wird ihm ein Partner in Form von Keenen Ivory Wayans zugewiesen und siehe da: Es funktioniert! Seagal und Wayans geben ein passables Buddy-Duo ab, überzeugen durch schlagfertige Action und cooles Auftreten. Ok, der gute Steven macht auch hier alles platt, was sich ihm in den Weg stellt aber immerhin kommt er hier mehr zu Wort als sonst üblich.
Wie es sich in einem Buddy-Movie gehört, dürfen natürlich auch hier die One-Liner nicht fehlen. Tut dem Film in jedem Falle gut, gerade im Hinblick auf die sonst doch sehr humorlosen Seagal-Kracher.
Was als Serienkiller-Film beginnt wird schließlich doch noch zum fetzigen Actionkracher. Neben blutigen Schusswechseln gibts natürlich in der Hauptsache Seagal-typisch beinharte Knochenbrecheraction, insgesamt zwar nicht in dem Umfang wie in so manchem seiner anderen Werke aber für solide Actionunterhaltung reichts alle mal. Highlight ist sicherlich auch hier der finale Showdown, der nicht nur durch blutige Abgänge sondern auch eine sehr gelungene Choreogrpahie überzeugt. Überhaupt gibt es an der gesamten Inszenierung nichts auszusetzen, weswegen ich "Glimmerman" jedem Action-Fan und Buddymovie-Liebhaber wärmstens empfehlen kann. Natürlich stellt der Film keine Konkurrenz für Blockbuster vom Formar eines "Lethal Weapon" oder "Nur 48 Stunden" dar, für einen Seagal-Film ists jedenfalls trotz schlichter Story und vielen Klischees beachtlich. Von der FSK16 sollte man sich nicht abschrecken lassen, die Härte ist beachtlich!