7
In GLIMMER MAN (1996) jagt Steven Seagal als ehemaliger (was sonst) Elitesoldat und nun Polizist einen brutalen Serienkiller in Los Angeles. Gemeinsam mit seinem Partner, gespielt von Keenen Ivory Wayans, muss er nicht nur die brutalen Morde aufklären, sondern auch seine mysteriöse Vergangenheit bewältigen.
Die aktuelle YOUTUBE- Review, wer mag ;) Viel Spass.
filmVERKEHR 116 : GLIMMER MA (1996)
https://youtu.be/Wbr1NY1JtqM?si=aKjV1AVeUTeXbwdF
Action, Aikido, Hirschpenis und Seagals Schauspiel- Skillz, machen den Film zu einem klassischen- wenn auch schon merklich kleiner skalierten 90er-Jahre Kulturgut ;)
7
Cooles Buddy Cop Debüt von Seagal! Sein Buddhistischenquatsch nervt zwar manchmal, aber er haut ein paar coole Oneliner raus + einer der vielen Wayans Brüder spielt seinen Partner! Dazu kommen noch ein paar bekannte Gesichter in allen möglichen Rollen! Ansonsten ist es alles herrlich 90er Oldschool ! 8-) Die Kämpfe & die Action rocken, sind blutig & Seagal verteilt dazu kräftig Schellen, was will ich mehr? :D Gut, die Story ist nicht der Bringer, eher zweckmäßig und Seagal ist halt Seagal & mit Partner arbeiten ist nicht zwangsläufig sein Ding, aber der Film macht Spaß!
5
Wir sind noch in Seagals goldenen 90ern, aber schon auf beginnenden Abwegen. Mitte der 40er, möglicherweise Sinnkrise, ggf. erste zu kaschierende Figur-Veränderungen, widersprüchliche Spiritualität, Mode-Exzentrik. Nochmal ein Kinofilm, einer der sich in wichtigen Eckpfeilern der cineastischen Trends seinerzeit versucht. Buddy-Cop-Style und düstere Serienkiller-Jagd, nicht aber ohne daran zu denken, dass das Publikum von seinem Star vor allem Action und Martial Arts erwartet. Klingt jetzt besser beschrieben, als es ist, eher ein skurriles Kuriositätenkabinett. Szenen, deren Quatsch-Faktor 11 von 10 ist, und Dialoge aus der Hölle. Ein Cocktail, der oft den Status zweifelhafter Kultfilm bedeutet, hier aber von Eintönigkeit und Höhepunkarmut eingeäschert wird. Was der Film vor allem nicht bietet, ist ein ikonischer Killer, Grundessenz für ein Funktionieren dieser Ausrichtung. Wenigstens gibt es ein paar Härten und für Fans die typische Seagal-Ego-Show zu sehen.
4
Nur ein Jahr nach SIEBEN kam dieser Versuch einer Jagd auf einen religiös motivierten Serienkiller in die Kinos. Das Ganze funktioniert als Buddy-Cop-Komödie überhaupt nicht, allein schon weil das Serienmörderthema viel zu ernst dafür ist. Keenen Wayans bedient bloß übelste Klischees über Afroamerikaner und liegt charaktermäßig irgendwo zw. Eddie Murphy und Chris Tucker, wie nicht anders zu erwarten. Für Steven Seagal sollte dies ein Wendepunkt in seiner Karriere sein: Zwar kann der Aikido-Mops hier immer noch ordentlich dreschen, doch seine dubiosen persönlichen Überzeugungen überschatten nun seine Rollen und der Weg führt ihn unweigerlich in den Direct-to-Video/Disc-Sumpf. Töten ist für ihn plötzlich tabu, aber das Foltern per Schüsse in Gliedmaßen ist okay? Seagal ist vor wie hinter der Kamera ein Heuchler, der sein Tun mit einer Religion (in dem Fall: Buddhismus) rechtfertigt.
8
Wow, was für ne Actiongranate. Dies ist eindeutig Steven Seagals bester Film bevor er abgerutscht ist (zum Glück kam er mit "Exit Wounds" wieder). Glimmer Man hat eine gute Story und ist sehr spannend konstruiert. Gut ist, daß er kein reiner Actionfilm ist, sondern auch ein Thriller. Das Serienkillerthema ist für Seagal Fans mal was anderes. Aber keine Angst, es gibt genug Action. Und die ist sehr hart ausgefallen. Fraglich, wie der Film die 16-Freigabe ohne Schnitte geschafft hat. Nebenbei gibt es coole Sprüche von Keenen Ivory Wayans, der die Story auflockert. Beide zusammen sind ein echt geniales Paar.Spektakuläre Explosionen und Nahkampfszenen werden hier geboten. Vor allem der Endfight ist gnadenlos hart und ne Wucht. Hier wird sichtbar, was Seagal drauf hat. Zwar gibt es den üblichen Buddhismusquatsch, aber der ist ab und zu ganz lustig gemacht. Fazit: muß man gesehen haben. Rating: 8/10