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Inhalt: In "Der Größte bin ich" betreiben die Sandkastenfreunde Leonardo (Adriano Celentano) und Luciano (Renato Pozzetto) einen Verleih für Oldtimer. In ihrer Freizeit jagen sie den Röcken hinterher, bis Leonardo sich unsterblich in Giovanna (Kelly van der Velden) verliebt, die gerade auf dem Weg zum Traualtar ist. Als Luciano Wind davon bekommt, versucht er seine Freund mit allen Mitteln von einer Beziehung abzuhalten.Fazit: Im gleichen Jahr seines vierten Films als Regisseur (Joan Lui) versuchte Celentano mit seiner unverwechselbaren Art immer noch an alte Erfolge anzuschliessen, was aber jetzt nur noch bedingt funktioniert. Celentano wirkt in "Der Größte bin ich" (BRD-Titel) mittlerweile wie ein Auslaufmodel, denn seine machoesken Sprüche und sein freches, dreistes Auftreten sind schon sehr aus der Zeit gefallen. Dabei beansprucht er Frauen wie sein Eigentum, gibt ununterbrochen dem Affen Zucker, macht gerne Bingo Bongo und hat immer ein, zwei Asso im Ärmel. Die Geschichte um zwei Freunde, die sich wie Blutsbrüder als Junggesellen eingeschworen haben, wobei nun einer abtrünig wird, und der andere mit allen Mitteln versucht ihn von seiner Überzeugung zu bekehren, ist immerhin noch ganz nett anzuschauen und vor allem zu hören (Thomas Danneberg als Celentano), doch der Inhalt ist ziemlich löchrig, behämmert und wieder nur eine lose Aneinanderreihung grotesker Albernheiten (Celentano als seine eigene Mutter; Pozzetto als überdrehter Kellner, Celentano mit seinem Unfallopfer-Fake). Deutschsynchronisierte Brandt-Sprüche wie " I´am no French Beer Trinker, I´am Italian Weintrinker", die auch schon besser waren, muss man schon noch vertragen können, wenn man sich diesem affigen Duo filmisch aussetzt

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