Ein Film in zwei Episoden mit einer dürren Rahmenhandlung.
Automechaniker Eduardo (Enrico Montesano) erfährt, dass er ein unehelicher Sohn der englischen Königin ist. Also auf nach London, sich Mama vorstellen. Dort angekommen, begegnet er zuerst einer grimmig dreinblickenden jungen Dame (Désirée Nosbusch), die nichts Gutes im Schilde führt...
- Enrico Montesano war/ ist in Italien als Darsteller (und auch Sänger) eine ziemlich große Nummer, aber bei den lahmen Pointen dieser Episode kann auch er nichts retten.
Bei Episode zwei, in der Celentano als Detektiv "Boghi" eine Schauspielerin (Marina Suma) vor einem Stalker schützen soll, kann man von einer Handlung noch weniger reden; zudem nervt sie mit dem völlig überzeichneten, infantilen Nebencharakter "Oscar".
Celentano grimassiert meist ins Leere und die zweieinhalb guten Kalauer (die deutsche Synchronisation) retten auch nicht viel. Einige wenige Szenen zwischen Suma (deren optische Vorzüge bei jeder Gelegenheit ins Bild kommen) und Celentano haben aber immerhin ihren Charme.
Celentano war seinerzeit derart auf der Erfolgsspur, dass die Produzenten irgendwann glaubten, dem Publikum jeden nachlässig runtergekurbelten Stinker andrehen zu können. Ein Film wie "Sing Sing" ist das Resultat.