Review

Inhalt:

Zum Geburtstag seines Vaters möchte der kleine Ed (Trace Cooper) diesem eine Freunde machen und die Gewehre in seinem Waffenschrank reinigen, während Ed´ s Mutter (Pamela Weddle Cooper) in der Küche den Geburtstagskuchen vorbereitet.
Als Ed jedoch mit einem der Gewehre herumspielt löst sich ein Schuss und trifft seine Mutter tödlich.
Als kurz darauf Ed´ s Vater (Jack Chatham) nach Hause kommt und sieht was passiert ist beginnt er zu trinken und wird psychisch labil. Zudem entwickelt er ein gespanntes Verhältnis zu seinem Sohn.

Jahre später ist Ed (Matt Mitler) zum Teenager herangewachsen und studiert.
Eines Tages wird Ed von seinem Vater gebeten dessen Haus am Meer winterfest zu machen.
Nach kurzer Beratung mit seinen Freunden Pam (Ruth Martinez), Ralph (Bill Hitchcock), Sue (Connie Rogers), Linda (Frances Raines) und Mike (Morey Lampley) beschließt Ed der Bitte seines Vaters nachzukommen.
Da nämlich gerade Ferien sind will die Gruppe vier entspannte Tage an der See verbringen.

Die Gruppe bricht vom Studentenwohnheim auf und kommt nach einiger Zeit beim Haus an.
Doch etwas stimmt nicht: Die Haustür ist nämlich nicht abgeschlossen.
Während Pam dafür ist die Polizei zu rufen vermutet Ed das sein Vater und dessen Freunde wieder mal ein Saufgelage veranstaltet und von der guten alten Großwildjägerzeit (Ed´ s Vater hat dieses Hobby lange Zeit ausgeübt) geschwärmt haben (worauf dutzende leere Flaschen im Haus hinweisen).
Schließlich entdeckt die Gruppe den Trophäenraum von Ed´s Vater wo sich aber noch weitere beunruhigende Dinge bemerkbar machen.
So ein eingerahmtes (!!!) Foto eines Mannes den Ed´ s Vater mit einem Motorboot überfahren hat (wobei anzumerken ist das dass Foto nach (!!!) dem Unfall aufgenommen wurde).
Ein Unfall (angeblich).
Weiterhin fehlt auch eine Streitaxt die sich eigentlich an der Wand
befinden sollte.
Pam´ s Befürchtung das eingebrochen wurde teilt Ed nicht.
Sein Vater sei wahrscheinlich noch vor kurzem hier gewesen und habe die Axt wohl mitgenommen.
In gewisser Weise hat Ed recht.
Sein Vater hat die Streitaxt an sich genommen hat das Haus aber nicht verlassen sondern sich ein sicheres Versteck gesucht.
Den Mittlerweile hat sich der Verstand von Ed´ s Erzeuger vollständig ins La - La - Land verabschiedet und dieser ist nun ein klarer Fall für eine gut bewachte Gummizelle.
Denn Jack Sr. will Rache für den Tod seiner Frau nehmen und beginnt die Gruppe blutig zu dezimieren... .

Meinung:

The Mutilator
ist ein unterhaltsamer 80-er Jahre Slasherfilm bei dem der Regisseur Buddy auch als Drehbuchautor und Produzent fungierte.
Zwar erfindet The Mutilator das Genre nicht neu ist aber ein gut inszenierter Horrorfilm.
Der Soundtrack ist sehr gut und bringt ein echtes 80-er Jahre Gefühl rüber.
Besonders die Splattereffekte sind sehr hart und realistisch inszeniert.
Der erste Mord wird nur angedeutet (Ed´ s Vater zieht Sue in einem Swimmingpool unter Wasser und ertränkt sie) doch die restlichen Morde sind sehr blutig inszeniert.
Besonders der Mord  mit einem riesigen Haken an Linda ist wohl eine der härtesten Szenen des Films.

Eine interessante Szene gewährt dem Zuschauer einen Blick in den zerrütteten Verstand von Jack Sr.. In dieser schläft Ed´ s Vater in seinem Versteck und träumt davon seinen Sohn (der im Traum wieder ein Kind ist) auf verschiedene Wege zu ermorden.

Allerdings dauert es etwas bis der Horroranteil des Films einsetzt. Bis dahin könnte man meinen einen 80-er Jahre Teenagerfilm zu sehen.

Darsteller / Regisseur:

Matt Mitler (Ed) hatte u. a. Auftritte in
Im Sauseschritt ins Dünenbrett (1983)
The Occultist (1989)
Basket Case 2 (1990)
Killer - Alien (1986)
Indian Cowboy (2004)

Auch wirkte er als Sprecher der Figuren Gary Oak, Butch und Todd in der Animeserie Pokemon (1997-2001) mit.
Ein weiterer sehr empfehlenswerter Film in dem Mitler einen Werwolf spielte ist Die Zunge des Todes (1986), ein Horrorepisodenfilm.

Bill Hitchcock hatte einen Auftritt in dem bekannten Gruselepisodenfilm Katzenauge (1985), der nach Kurzgeschichten von Stephen King gedreht wurde.
Dann tratt er noch in der Folge The Search Party (1951) des BBC Sunday - Night Theatre auf.

Frances Raines trat u. a. noch in den Filmen
Bad Girls (1986)
Ryder P. I. (1986)
Killer - Alien (1986)
und
Riot on 42nd Street (1987)
vor die Kamera.

Jack Chatham war noch in den Filmen
Rockin´ Road Trip (1985) und Eddie (1996) vor der Kamera.

Ben Moore kenne Fans von H. G. Lewis bestimmt noch aus
2000 Maniacs (1964) wo er den Charakter Lester MacDonald spielte.
Er ist in den Filmen
Moonshine Mountain (1964)
She Freak (1967)
und
Suburban Roulette (1968)
zu sehen.
In The Mutilator hat er einen  Auftritt als Polizist der durch die Hand von Ed´ s Vater ein blutiges Ende findet.

Ruth Martinez, Morey Lampley und Connie Rogers waren nur in The Mutilator vor der Kamera.

Regisseur Buddy Cooper drehte nur The Mutilator.
1994 arbeitete er noch an dem Kurzfilm No Time mit.

Einige Mitglieder von Buddy Coopers Familie absolvierten Auftritte in The Mutilator.
Trace Cooper spielte Ed als kleinen Jungen, Pamela Weddle Cooper übernahm die Rolle der Mutter und A. B. Cooper Sr. ist in einer Szene als Professor vor dem Studentenwohnheim zu sehen.

Auf Youtube kann man weitere Informationen zu dem Film finden.
Es gibt Videos auf denen die alten Drehorte besichtigt werden (The Mutilator Film Locations) sowie ein Interview mit dem Regisseur Buddy Cooper von 2008 (Q & A with The Mutilator Director Buddy Cooper).

Meinung:

The Mutilator
ist ein gut inszenierter 80-er Jahre Slasherfilm der etwas braucht um in Fahrt zu kommen aber trotzdem unterhält und auch die typische 80-er Jahre Slasherfilmatmosphäre ausstrahlt.
Für Fans von Splatter- und Slasherfilmen ist der Film definitiv einen Blick wert.

(6/10)

Details
Ähnliche Filme