5
Ein konventioneller Teenie-Schlitzer, der das Genre keinen Zentimeter voranbringt, aber es wenigstens versteht, das jugendlich-naive Kanonenfutter durch die Hand des brutalen Killers schön derbe und halbwegs kreativ zu dezimieren. "Verstümmler", so der übersetzte Filmtitel, trifft es schon ganz gut. Die blutigen Morde sind aber nicht allzu zahlreich und finden größtenteils im Halbdunkeln statt, so dass man schon genau hinschauen muss, aber es sind bereits die einzigen Highlights in der ansonsten öden Story. Etwas unbegreiflich bleibt, warum der Mörder seine Schandtaten genauso schweigsam und leidenschaftslos begeht wie ein Michael Myers und später seinen eigenen Sohn nicht ein einziges Mal verbal konfrontiert, obwohl er doch eigentlich nur ihn hasst und nur ihn töten will. Hier hat man es sich sehr einfach gemacht: Null Psychologie, viel Leerlauf, etwas Gore. Ein 08/15-Slasher aus den 80ern eben.
7
Brutaler 80er-Slasher, der weniger auf Spannung (Mörder und Motiv werden von vornherein bekanntgegeben) als mehr auf Gewalt setzt... und sonst eigentlich auf nichts. Komik ist höchstens unfreiwillig vorhanden ("Lasst uns das Licht ausschalten und Blinde Kuh spielen" --> Spitzenidee!), Erotik konnte ich keine ausmachen und die schauspielerischen Leistungen fielen weder besonders positiv noch negativ auf. Dafür machte sich aber durchaus sowas wie Atmosphäre bemerkbar, wenn man den fertigen, schwitzenden, sadistischen Vater bewaffnet irgendwo versteckt auf seine Opfer lauern sah. Und das heftige Finale hat den ganzen Film nochmal kräftig aufgewertet. Geht klar, der Herr Mutilator.
6
"The Mutilator" ist ein nach Schema F runtergekurbelter Teenie-Slasher, der ausser diversen Gore-Einlagen wirklich nichts aussergewöhnliches zu bieten hat. Diese Gore-Einlagen sind denn aber auch wahrhaftig ziemlich derbe und machen den Streifen neben "Intruder" zu einem der härtesten Genre-Beiträge. Ansonsten wird aber nur das üblich geistlose Techtelmechtel und Gewitzel der recht farblosen Bodycount-Opfer geboten, so dass das ganze einen recht zwiespältigen Eindruck hinterlässt. Spannung gibt´s so gut wie keine, so dass man "The Mutilator" in erster Linie den hauptsächlich an Splatter interessierten Freunden des Genres empfehlen kann. Fazit: durschnittlicher Slasher mit überdurchschnittlichem hohem Blutgehalt.
3
Ed, der vor 10 Jahren aus Versehen seine Mutter erschossen hat (lol), kommt mit ein paar Freunden in das Strandhaus seines Vater um es Winterfest zu machen. Während er und seine Freunde mit dem üblichen Rumgefummel anfangen legt sein Vater auch so richtig los, indem er anfängt die Gruppe zu dezimieren. So kurz die Inhaltsangabe, so hohl die Story. The Mutilator ist ein schlechter B-Movie der zu keiner Zeit zu überzeugen weiß. Im Gegenteil, man langweilt sich aufgrund der dargebotenen Klischees und der, für einen solchen Film, "normalen" Mängel wie die hölzern agierenden Schauspieler. Einzig und allein die Gore Effekte sind gut gelungen, aber das reicht eben nicht für einen guten Film. Zu groß sind die Löcher in der Handlung und die formalen Fehler (wie z.B. das das laute Schreien von einem der Opfer von den anderen nicht gehört wird, obwohl diese nicht weit weg sein können und sonst auch jedes Bodenknarren gehört haben). Insgesamt also nicht sehr empfehlenswert.
8
The Mutilator - Storytechnisch ein absoluter 08/15-Slasher! Die Schauspieler wirken beileibe nicht recht realistisch, ausserdem sind sie, für ihr zu spielendes Alter, viel zu alt. Was diesen Film aber von vielen seiner Slasherkollegen unterscheidet, ist der hohe Gewaltlevel! Dieser Film nimmt in Sachen Gewaltdarstellung kein Blatt vor den Mund. Alle Splattersequenzen sind sehr hart und detailreich. Fazit: Einer der besseren 80-Jahre-Slasher, der vor allem durch seinen hohen Splattergehalt für Fans interessant ist.
8
Nach konventionellen Mustern gestrickter, aber höllisch brutaler Backwood-Slasher, der neben den wirklich grandiosen Effekten auch szenenweise derbe Spannung bietet. Dies entschädigt mit Leichtigkeit die stereotypen Jungdarsteller und den schematischen Storyablauf. Fazit: "The Mutilator" rockt!
7
Mutilator ist ein in Deutschland recht unbekannter Slasher Film der 80er Jahre. Für alle die auf Jason oder Michael Meyers stehen ist der Film bedingt geeignet. Die Story ist eher langweilig da man von vornherein weiß, wer hier die anderen niedermetzelt. Aber daß ist eher nebensächlich. Spannung gibts nur am Schluß, dafür sind die Effekte gut. Neben dem üblichen Geschrei gibts Enthauptungen, Bauch zerfetzen, Bein abhacken und Aufspießungen. Die Morde werden allesamt gut dargestellt und vor allem der Schluß kann überzeugen. Fazit: für Slasherfreunde ein Muß, für Horrorfans zum ausleihen geeignet. Rating: 7/10