Chaos ist eigentlich nur ein billig inszenierter belangloser Amateurfilm, der sich anschickt an Wes Cravens Original heranreichen zu wollen. Das gelingt ihm natürlich nicht und Filmfreunde die das erwarten werden zutiefst enttäuscht.
Was allerdings den Film wirklich zu einem harten Streifen macht ist eine Szene die man in solch einer Intensität selten gesehen hat. Ein Redneck schnappt sich eine der Frauen, legt mit einem Messer ihre Brüste frei und entfernt ihr einen Nippel. Er kaut ein wenig darauf herum und zwingt sie ihren eigenen Nippel anschließend herunterzuschlucken. Er dreht sie auf den Bauch, vergewaltigt sie und sticht ihr vorher mehrfach in den Rücken um sie gefügig zu machen. Sie lebt noch als er von hinten in sie eindringt, als er kommt ist sie bereits tot... Die Szene dauert 5 Minuten und ist so ziemlich das extremste was ich bislang gesehen habe. Die technische Umsetzung ist perfekt und um die Wirkung zu steigern wurde auf jegliche Hintergrundmusik verzichtet, nur das pausenlose, bestialische Schreien der Frau ist bis zu ihrem Ableben zu hören. Die Härte reicht hierbei locker an Prostitute Killer heran, ja übertrifft ihn sogar noch finde ich und es bleibt selbst beim abgebrühtesten Konsumenten solcher Filme (wie mir) ein sehr flaues Gefühl in der Magengegend.
Es gibt eine Version wo diese Szene nahezu komplett entfernt wurde, unbedingt darauf achten!
Das ist leider aber auch die einzige Szene, die einem irgendwie im Gedächtnis bleiben wird, aber diese Szene katapultiert rein subjektiv den Film von zwei auf sieben Punkte.
7 von 10 Punkte