Man nehme etwas "Flucht In Ketten" und "Auf Der Flucht", schon ist "Fled" fertig. Ein cooles Buddymovie, dass zwar nicht wirklich innovativ ist, aber dafür sehr unterhaltsam.
Story:
Die beiden Häftlinge Piper (Laurence Fishbourne) und Dodge (Steven Baldwin) flüchten nach einem Massaker bei einer Röhrenverlegung des örtlichen Gefängnisses. Das Problem: Sie sind aneinandergekettet und können sich nicht besonders gut leiden. Also wird aus der Situation das Beste gemacht und die beiden können sich bis nach Atlanta durchschlagen, wo sie sich schließlich der Kette entledigen können. Doch dann fängt der Ärger erst richtig an, denn Dodge hat per Hacking einer Firma, die von einem kubanischen Mafiaboss geleitet wird, 25 Millionen Dollar gestohlen. Er besitzt außerdem eine Diskette, auf denen belastendes Material für die illegalen Geschäfte gespeichert ist. Die Hetzjagd beginnt.
Ein kleines Problem hat "Fled" - und zwar ist er regelrecht zwei geteilt. Die erste Halbe Stunde ist wirklich spannend, wenn die beiden Sträflinge aneinandergekettet versuchen, der Polizei aus dem Weg zu gehen. Danach verwandelt sich der Film plötzlich in einen zwar coolen, aber dennoch recht standardmäßigen Actionfilm mit den üblichen Verfolgungsjadgen und Schießereien. Schade eigentlich, es wäre besser gewesen, wenn die Beiden bis zum Ende verbunden gewesen wären und die Beweise unter Zeitdruck zusammentragen hätten müssen.
Technisch gesehen gibt's auch nichts besonderes zu vermelden, außer dass auf CGI-Effekte verzichtet wurde und die Shootouts handgemacht sind.
Fazit: Ein cooler Actionthriller, den man nur etwas anders hätte aufziehen müssen, dann wäre auch die Höchstsnote drin gewesen.
8 von 10 Punkten