Stephen Baldwin und Laurence Fishburne, welche nicht unbedingt zu meinen Lieblingsdarstellern gehören, wobei ich Fishburne schon eher leiden kann und ihn auch als "coole Sau" bezeichnen würde, bilden ein ungleiches Duo, das von Beginn an sympathisch in Erscheinung tritt. Der Zuschauer fiebert von der ersten Minute an mit diesen beiden "netten" Flüchtlingen mit.
Die Story ist simpel und bietet nichts Neues, dennoch unterhält sie über die gesamte Laufzeit, da sie, obwohl sie klopapierdünn ist, keine unnötigen Längen injiziert bekommen hat. Das Geschehen wird flott, aber nicht zu schnell, erzählt und wird mit toll choreografierten Actionsequenzen (Verfolgungsjagden und Schießereien), die sogar einen gesunden Härtegrad besitzen, gespickt.
Leider hat man dahingegen das Finale so ziemlich in den Sand gesetzt. Der Zuschauer erwartet einen schonungslosen und vielleicht auch ultraharten, aber insbesondere einen etwas ausgedehnteren Showdown, wird dann allerdings bitter enttäuscht. Rasend schnell, ohne große Spannung oder spektakuläre Einfälle, bewegt man sich auf das Ende des Films zu. Man könnte gar das Gefühl bekommen, dass die Produzenten den Film nur noch schnell fertigstellen wollten. Das ist aber auch schon das einzige Manko, das ich dem Film ankreiden möchte.
Kurzweilige, harte und rasante Action ist garantiert. Eine höhere Wertung ist aufgrund des versauten Showdowns leider nicht drin!
8/10