Als der Matrose Alex Winkley langsam nüchtern wird, findet er Geld in seiner Hosentasche. Erschrocken stellt er fest, das er es wohl der ebenfalls betrunkenen Edna Bartelli gestohlen haben muss, die ihn mit in ihre Wohnung genommen hatte. Erinnern kann er sich nicht daran. Bei dem Versuch das Geld zurückzubringen, stolpert er und seine neue Bekanntschaft die desillusionierte aber gutherzige June Goth über Ednas Leiche. Hat Alex selbst Edna erwürgt? Unvorstellbar für den naiven jungen Mann ! Doch wer würde ihm glauben?
Nach kurzer Überlegung beschließen June und Alex den Mörder zu finden.
Ihnen bleibt allerdings nur bis zum Morgengrauen Zeit, denn dann fährt Alexs Bus ...
Ein Unschuldiger unter Verdacht, die Situation scheinbar ausweglos – das kling nach klassischem Noir Stoff. Doch das was uns Theaterregisseur Clurman in seinem einzigen Kinofilm vorsetzt ist nicht so genau zu klassifizieren…
Sicher, man hat die recht gelungen Grundstory von Woolrich und mit Susan Hayward sicher keine schlechte Hauptdarstellerin, trotz allem kommt eher wenig Spannung auf. Clurmann spielt Theater – Die Charaktere, die Gesten und besonders der Humor sind überzogen, die Dialoge sehr eigenwillig – da fängt schon mal einer der Darsteller für ein paar Zeilen an zu reimen, oder gibt philosophische Weisheiten von sich – besonders Hayward wirkt ratlos, Todernst erzählt sie den größten Unsinn und wirkt dabei so fehl am Platz…
Bill Williams sieht aus wie ein zu groß geratenes Kleinkind und benimmt sich auch dementsprechend, Joseph Calleia sich damit begnügt, wie ein Gangster auszusehen. Nur Paul Lukas geling es, seinen Charakter trotz komischer Entscheidungen symphatisch werden zu lassen.
Das Ende ist zwar überraschend, wirkt allerdings etwas inkonsequent….
Unterhaltsam ist Deadline At Down auf jeden Fall – Doch denke ich nicht, das das in dieser Art von den Machern beabsichtigt war.