Wieder so ein Film, den alle loben und lieben - er erschien sogar in der Criterion Collection - über dessen Status ich mich aber nur wundern kann.
Ein degradierter CIA-Agent (Walter Matthau) rächt sich an seinem selbstgerechten Vorgesetzten und inszeniert ein Katz-und-Maus-Spiel um die halbe Welt, indem er droht, seine Memoiren öffentlich zu machen und CIA-Interna zu verbreiten.
Das könnte lustig sein, ist es aber nicht; die Geschichte bewegt sich im Schneckentempo, es wird viel zu viel und ohne Belang gequasselt, der Fluss der Dramaturgie wird durch den abrupten Schnitt immer wieder gestört.
Da die Macher es zudem nicht schaffen, die Hauptfiguren lebendig zu zeichnen, schläft das Interesse, das die Geschichte schon nicht zu wecken vermag, noch weiter ein.
Und das grösste Problem - zumindest für mich: Dem entspannt-knuddligen Walter Matthau nimmt man den CIA-Agent einfach nicht ab.