Fang Shih Yus Vater wird von Lei Hu getötet, einem der Mitglieder des Wutang-Clans. Fang Shih Yus Mutter trainiert ihren Sohn fortan so dass dieser (außer an einer Stelle) unverwundbar wird. Nun soll Fang Shih Yu zusammen mit seinem Bruder Fang Hsiao Yu den Tod seines Vaters rächen. Auf diesem Weg lernen sie Hu Hui Chien kennen, der ebenfalls mit dem Meuchelmörder eine Rechnung zu begleichen hat.
Der Film startet mit einem Kampf unserer drei Helden gegen eine zahlenmäßige Übermacht und endet auch dort. Zwischen den Einblendungen des gegenwärtigen Kampfs führt der Film mit Rückblenden immer wieder in die Vergangenheit. Auf diese Weise lernt man das Rachemotiv und die Hauptakteure kennen und kann sich ganz dem Treiben auf dem Screen hingeben.
„Shaolin - Die Rache mit der Todeshand“ geht kurzweilig zur Sache. Ob Gegenwart oder Vergangenheit es ist immer was los im alten China. Dabei sind natürlich schwerpunktmäßig die zahlreichen und auch sehr guten Kämpfe zu erwähnen.
Unter den Hauptakteuren macht Alexander Fu Sheng einen guten Eindruck. Der Unverwundbare… der fast Unverwundbare… verzichtet auch blöde Scherze und ist meist mit Treten und Schlagen beschäftigt. Tang Yen-Tsan ist als Fu Shengs Bruder eine kleine nervende Heulsuse, die nicht gerade für viel Stimmung sorgen kann. Das Highlight ist ohne Wenn und Aber: Chi Kuan-Chun in der Rolle von Hu Hui Chien. Ein Charakter der auf unnötiges Reden verzichtet, meist schlechte Laune hat und es auch richtig krachen lässt.
Was die DVD von T.V.P. anbelangt so wird hier das bekannte Ende der deutschen VHS innerhalb der Extras angeboten. Innerhalb des Films wird das (bessere) Originalende gezeigt.
Fazit: Ein guter Beitrag aus dem Hause Shaw, straight und ohne unnötige Schnörkel.