Review

Story (Achtung Spoiler):
Chance Buckman (John Wayne) besitzt eine Firma, die sich darauf spezialisiert hat, brennende Ölquellen zu löschen. Vor Jahren hat sich seine Frau deswegen von ihm getrennt, da sie die Angst um ihren Mann nicht mehr ertragen konnte. Seitdem hat Chance weder sie noch die gemeinsame Tochter gesehen.
Als Chance dann bei einem Einsatz lebensgefährlich verletzt wird, benachrichtigt sein Partner Greg Parker (Jim Hutton) Chance' Tochter und noch ehe Chance sich erholt hat, haben die beiden geheiratet, woraufhin auch Chance' ehemalige Frau wieder auftaucht.

Schließlich wird auch Greg bei einem Einsatz verletzt und seine Frau bekommt Angst. Chance will daraufhin die Firma schließen, damit seine Tochter und Greg nicht dasselbe Schicksal erleiden wie er und seine Frau. Greg weigert sich jedoch und so steigt Chance allein aus dem Geschäft aus, wodurch er sich sogar mit seiner Frau versöhnt.
Greg arbeitet alleine weiter, aber als in Venezuela fünf Ölquellen von Guerillas angezündet werden, ruft Greg seinen alten Boss zu Hilfe, da er dessen Erfahrung und Wissen benötigt, um den Auftrag zu erfüllen. Doch die Guerrillas versuchen alles, um zu verhindern, dass Greg und Chance die Ölquellen löschen. Als auch noch die Ehefrauen der beiden auftauchen, wird die ganze Sache zur Bewährungsprobe beider Beziehungen.

Technik:
Für die damalige Zeit stellen die brennenden Ölquellen eine beachtliche Leistung dar, da diese nicht einfach im PC erstellt werden konnten - und in diesem Film brennen jede Menge Ölquellen!
Ansonsten ist der Film natürlich ein Kind seiner Zeit. Viele Szenen sind aus heutiger Sicht nicht unbedingt realistisch zu nennen, aber das stört nicht, sondern macht ja auch grade den Charme älterer Filme aus!

Kritik:
Ein interessantes Szenario, eine ganze Menge bekannter Gesichter und John Wayne sind eigentlich eine gute Voraussetzung für einen Film. Die Story ist aber stellenweise leider etwas unglaubwürdig (nach 5 Tagen heiraten??????) geraten, sonst aber guter Durchschnitt: Spannung, ein bisschen Romantik, ein wenig Humor und ein Happy End - also genau das, was man bei so einem Film aus dieser Zeit erwartet.

Für moderne Sehgewohnheiten besitzt der Film jedoch einige Längen und manche Szenen erscheinen wirklich komplett ohne Sinn. So wird Greg zum Beispiel am Anfang als ziemlicher Playboy dargestellt, ohne dass dies im weiteren Verlauf des Filmes irgendeine Rolle spielt, oder auch nur nochmal erwähnt wird. Als Charakterisierung ganz nett, aber eben komplett ohne weitere Relevanz. Außerdem kommt für einen Abenteuerfilm nur wenig Spannung auf. Alle Schwierigkeiten laufen ohne schlimmere, dauerhafte Konsequenzen ab und was passiert, ist recht vorhersehbar.

Der Film lebt daher vor allem von seinem ungewöhnlichen und interessantem Szenario und den Charakteren, die den Film auch an den weniger spannenden Stellen interessant machen. Die schauspielerische Leistung ist zudem auch größtenteils sehr überzeugend, vor allem da auch fast alle Nebenrollen sehr gut besetzt sind.

Fazit:
Wer mit älteren Filmen nichts anfangen kann, der sollte die Finger von "Die Unerschrockenen" lassen.
Alle anderen sollten ihn sich ruhig mal anschauen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Ein Pflichtkauf ist es aber nur für John Wayne Fans und alle die, die den Film kennen und mögen.

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