Wenn das Ganze nicht in Australien stattfinden würde, wäre es ein absoluter Standardwestern, der kein Cliché und kein Ritual auslässt. So kommt aber das Element des amerikanischen Retters in Form des Büffeljägers Matthew Quigley hinzu, der die armen Aborigines vor den bösen Engländern beschützt. Wie kaum in einem anderen Film sind die Bösewichter mit nichts anderem beschäftigt, als Böses zu tun, doch damit ist es nicht genug: Sie sind auch bodenlos dumm und lassen dem Amerikaner seine Spezialwaffe inklusive ausreichender Munition. Obwohl diese Waffe nach jedem Schuss nachgeladen werden muss, gelingt es Quigley, auch ganzen Gruppen von Schlechtmenschen zu trotzen. Als romantische Partnerin gibt es die ebenso verrückte wie hübsche Cora, die sich natürlich in den Helden verliebt und sich erwartungsgemäß wieder normalisiert. Das Ganze ist ordentlch fotografiert, man sieht einige hübsche australische Landschaften und die Schauspieler bieten gehobenes Mittelmaß. Der Score erinnert an alte amerikanische Western. Alles in allem aber ein Film, den man sich auch schenken kann.