Die Rolle des Matthew Quigley wurde Tom Selleck auf den Leib geschrieben. Er verkörpert den Scharfschützen aus Amerika sehr glaubwürdig und schafft es - wie auch in vielen anderen Filmen - den Zuschauer sofort für die Figur einzunehmen.Sein Gegenspieler wird von Alan Rickman gespielt, der leider nicht auf der Höhe seiner Schaffenskraft war. Der brutale Ranch-Besitzer hat zwar Anleihen von Anton Gruber aus 'Stirb Langsam', ist insgesamt aber nur ein müder Abklatsch von diesem. Vielleicht lag es einfach daran, dass das Drehbuch auf Tom Selleck ausgelegt war.Die übrigen Darsteller sind nur notwendige Ergänzung des Ensembles. Die Figur der Cora empfand ich nur nervig. Alle anderen hatten viel zu kleine Rollen.
Toll fand ich die Filmmusik. Sie war im Stile der Western der 50er und 60er Jahre, hatte aber auch was eigenes.
'Quigley, der Australier' hat mich gut unterhalten, mich aber nicht vom Hocker gehauen. Ein Film, den man sich nach einigen Jahren Pause immer mal wieder gerne ansieht. Mehr aber auch nicht.7/10.