Review

"Kinder des Zorns 2 - Tödliche Ernte" macht storymäßig da weiter wo der erste Film aufhört. Inzwischen hat man die Leichen der Erwachsenen gefunden und versucht den Kindern zu helfen. Die Geschichte wurde ein wenig abgewandelt, insgesamt bekommt man aber trotzdem Teil 1 noch einmal erzählt. Dies hört sich jetzt vielleicht nicht besonders spannend an, ist es aber trotzdem. Während ich nämlich beim ersten Streifen mit dem Schlaf kämpfen musste, gelingt es hier, den Zuschauer bei Laune zu halten.

Die Erzählweise wurde in diesem Film wesentlich temporeicher gestaltet. Zwar braucht der Plot zu Beginn auch ein wenig Zeit, um in die Gänge zu kommen, dafür wird der Zuschauer aber mit einigen netten Effekten bei Laune gehalten. Es gibt wesentlich mehr Opfer, die auf die verschiedenste Weise ums Leben kommen - nicht nur durch die Kinder. Deshalb sollte man auch nur die ungeschnittene Fassung des Streifens ansehen, in der FSK 16 Version ist davon nämlich nicht mehr viel übrig geblieben.

Allerdings gibts auch ein paar negative Aspekte. Obwohl die Spezialeffekte meist recht gut gelungen sind, sieht man beim Tod der Frau im Rollstuhl sehr genau, dass es sich nur um eine Puppe handelt. Auch die Logik hat man des öfteren außer acht gelassen, dies hat mich allerdings kaum gestört. Die Schauspieler sind auch nicht gerade Oscaranwärter, andererseits hab ich auch schon schlimmeres gesehen...na gut ich gebe zu als die beiden alten Damen ins Gras beißen, war ich etwas erleichtert, sie nicht mehr sehen zu müssen.

Auch wenn es einige Schwächen zu bemängeln gibt, hat mir der zweite Teil doch wesentlich besser gefallen als der Vorgänger. Horrorfreunde können durchaus mal einen Blick auf diese Maisfelder werfen, vorausgesetzt der Mähdrescher der FSK hat vorher nicht schon zugeschlagen!
6 Punkte

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