War klar, dass nach dem Erfolg des ersten Teils natürlich ein Sequel folgen musste. Doch es wurde sich ganz schön viel Zeit gelassen um sich eine neue Story zu überlegen, nämlich neun Jahre. Mit Stephen Kings Kurzgeschichte hat dieser Film aber nur noch die Kinder gemein.
Inhalt:
Es sind wieder Erwachsene in Gatlin um die Kinder wieder in den Griff zu bekommen. Leider geht der ganze Terz wieder von vorne los, da der Gott in den jungen Micab fährt und den Kult so von neuem auferstehen lässt. Die Kinder fangen an sich durch das Dorf zu metzeln. Ein indianischer Professor und ein Reporter wollen sie aufhalten.
Also für neun Jahre Zeit ist den Skriptschreibern nicht sehr viel eingefallen, vor allem nervt die Vater Sohn Geschichte, die eigentlich nur dazu da ist um den Film auf seine 85 Minuten zu bekommen, nebenbei noch eine Liebesgeschichte zwischen dem Reporter und einer Frau, dann noch ein bisschen Hokus Pokus und Mystik mit dem Indianer. Ja da ist alles drin und zusammen gibt das einen ziemlich zähen Brei, den man aber gerade noch so ertragen kann.
Die Schauspieler sind mittelmäßig, einzig allein der Darsteller des Micabs kann am Ende ein bisschen hervorstechen wenn er zur höchsten Psychform aufläuft, aber an sonsten gibt es hier nichts besonderes zu melden. Die deutsche Synchronisation nervt ab und zu, dadurch wirken manche Darsteller ganz schlecht und unglaubwürdig.
Von Atmosphäre und Kamera geht das in Ordnung, manchmal schafft es der Film sogar Spannung zu erzeugen, zum Beispiel am Anfang in dem Keller als die Leichen gefunden werden. Die Titelmusik ist eigentlich viel zu gut für den Film und hätte eher zu einem Western oder Abenteuerfilm gepasst, ansonsten gibt es die typisch kirlichen Töne die einfach gut zu dem Film passen.
Wenigstens wird man in Sachen Gore nicht enttäuscht, hier hat man sich bewusst gesteigert, damit man wenigstens eines in Petto hat was besser ist als in Teil eins. Hier sind ein paar nette Effekte entstanden, zum Beispiel ein Kameramann bekommt von einem Maisblatt die Kehle aufgeschlitzt, ein Reporter eine Maisstange in den Hals, oder der blutigste Effekt als ein Mann in der Kirche förmlich ausläuft. Mit solchen Spielereien weiss dieser Film doch noch sein Publikum zu erfreuen.
Fazit: Insgesamt schlechter als Teil 1, kaum spannend, schlechtere Darsteller, nervende Story, aber Gormäßig dafür viel härter und unterhalten tut es trotzdem gut und das ist ja eigentlich die Hauptsache.