Bei einer Filmgesellschaft begeht der Filmcutter der Horrorfilm - Abteilung Selbstmord indem er sich zum Frühstück eine Handgranate genehmigt, was natürlich zur Folge hat, dass schnellstens Ersatz her muss. Gefunden wird dieser im eigenen Haus, der Cutter Eddie wird kurzerhand aus einer anderen Abteilung zu den Horrorfilmen versetzt. Widerwillig nimmt Eddie, ein Musterbeispiel für Ordnung und Korrektheit, seine neue Arbeit auf, die er im Ferienhaus seines Chefs verrichtet. Anfänglich bestürtzt über soviel Blut und Gewalt, die er in den zu schneidenden Filmen zu Gesicht bekommt, weicht die Abscheu aber immer mehr einer morbiden Faszination, welche ihn schliesslich vollends gefangen nimmt und seinen Verstand in den Urlaub schickt. Aus dem völlig harmlosen Durchschnittsbürger Eddie, wird der sehr gefährliche, blutdrünstige böse Eddie, und diesem "Evil Ed", möchte man lieber nicht begegnen.
"Evil Ed" ist eine echte Berreicherung für das Horrorfilm - Genre, welches der Film in seinem herrlichen Stil auf die Schippe nimmt. Die Story bildet immer wieder Bezüge zu bekannten Vertretern des Horrorfilms und parodiert sie auf köstliche Art und Weise. So witzig der Film ist, so brutal und blutig ist er aber auch, es handelt sich also auf gar keinen Fall um einen Streifen, bei dem man sich im trauten Kreis der Familie mal eben ein bisschen amüsieren und erschrecken kann, dazu ist er eindeutig zu hart. Die Effekte sind gut gemacht und können absolut überzeugen, ebenfalls die unbekannten Schauspieler, Jim Friedman als Eddie ist einfach spitze.
Splatter - Komödie die dem Fan des Genres herrlich-witzige Unterhaltung bietet, ich kann den Film nur empfehlen.