Review
von Vril-Mann
Einem jungen Mann, der auf seiner neuen Schule rasch in Konflikte mit anderen Schülern gerät, wird ein rätselhafter, als Pflaumensaft ausgegebener Trunk eingeflößt, der ihm die Fähigkeit verleiht, Gegenstände allein mithilfe seines „irren Blickes“ zu bewegen und umherschweben zu lassen. Meist nutzt er diese Fähigkeit dazu, um Frauen zu entblößen und sich am Anblick ihrer Intimzonen zu ergötzen.
Ein unsagbar alberner Teenagerfilm, der ein kurioses Bild der amerikanischen Durchschnitts-Highschool liefert: Alle scheinen in höchstem Maße beschränkt oder verhaltensgestört zu sein, was nicht nur die Schüler, sondern auch den Lehrkörper und den Hausmeister betrifft. Da auch in einer Hotdogbude nur Menschen von überzeichnet dargestellter Dumpfbackigkeit arbeiten, wird einem schnell klar, dass die Macher des Films das permanente orgiastische Rumgeblödel wohl für guten Humor hielten. Die durchaus erkennbaren satirischen Ansätze gehen in dem ständigen Chaos schlechter Witze sämtlich unter. Als dann der Hauptprotagonist beginnt, mit seinen irren Blicken Titten und Ärsche freizulegen, gleitet der Film zur reinen UnfKo-Granate ab und bietet in seinem uneingeschränkten Zelebrieren pubertärer Dummheit letztendlich ganz gute Unterhaltung. Zum Lachen ist das Ganze weniger, gesehen haben sollte man es trotzdem.