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Schon erstaunlich, wieviele alte Serien früher gerade auch im Science Fiction Bereich mit einfachsten Mitteln und einfältigsten Charakteren und Drehbüchern die Leute zu unterhalten vermochten. DER JUNGE VOM ANDEREN STERN erweist sich z.B. als totale Mogelpackung, da im Vorspann stets ein intergalaktischer Krieg als Rahmenhandlung erwähnt wird, doch davon ist tatsächlich in keiner Episode etwas zu sehen. Vielmehr dreht sich alles um einen außerirdischen Posterboy, leichtsinnigerweise "Star" mit Nachnamen, der seine paar Superkräfte lediglich dazu benutzt, seine Highschool-Freunde aus brenzligen Situationen zu retten. Also ist es doch bloß wieder eine typische US Teenie Soap Opera, bei der halt simpelste Tricks wie etwa rückwärts laufende Szenen als "Spezialeffekte" herhalten müssen. Ab dem Moment, wo Amy Steel nicht mehr mit dabei ist, lohnt sich das Weiterschauen sowieso nicht mehr.