Review

Tobe Hopper drehte nach der Vorlage von Stephen King "The Mangler" recht routiniert ab, schafft es sogar alle wesentlichen Elemente der Kurzgeschichte einzubringen. Der "Mangler", eine riesige Bügelmaschine in einer Wäscherei stehend, wird durch das Blut einer Jungfrau zum "Leben" erweckt, schon länger besessen von einem Dämonen. Nachdem eine Frau reingezogen und regelrecht zurechtgefaltet wird (klasse F/X in der Unrated Fassung), kommt der ermittelnde Polizist mit Hilfe seines magisch interessierten Freundes auf das schreckliche Geheimnis der weiterhin passierenden Unfälle (eher unblutig). Welche Rolle spielt zudem der mysteriöse, invalide Wäschereibesitzer - routiniert, aber oberflächlich und wenig charismatisch dargestellt von Robert Englund. Die aufgeblasene Kurzgeschichte ist zudem etwas zu langatmig geraten, manches hätte man straffen können; Nebenstränge wie der ebenfalls besessenen Kühlschrank sind zur Erklärung des Ganzen nett, trotzdem verläuft sich der Film ein wenig in Ungereimtheiten. Ein wenig mehr F/X hätten es sein können, außer besagtem Anfang und dem Ende passiert nichts überragendes. Die matschig gefalteten Leichen sehen jedoch klasse aus und wenn die Leute vorher reingezogen werden, kommt schon bedrohliche Atmosphäre auf. So sind besonders die Szenen in der Wäscherei, rund um den Mangler sehenswert. Das klobige Teil ist schon eindrucksvoll anzusehen, wie eine vergessene Reliquie aus dem Industrialisierungszeitalter. Schwarz, wuchtig, kettenbehangen. Auch das Treiben der Arbeiterinnen bürgend Schweiß und Blut ist sehr stimmig und atmosphärisch. Leider davon zu wenig, zu viel Palaver, wenn für Freunde der Vorlage auch immer weitere Parallelen zur Story auftauchen.

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